Sonntag, 30. Juni 2013

Über mich: Mein Freund der Baum - Unsere Ölweide

In loser Folge schreibe ich ein bisschen was über mich. Heute sollt Ihr etwas über meinen Lieblingsbaum erfahren.

Als wir vor etwas über 10 Jahren unser Haus bauten, wählten wir für unseren kleinen Garten Pflanzen in einem Gartenbaubetrieb aus, der besonders viele duftende Gewächse führte. Dort verliebte ich mich ganz spontan, dafür aber heftig und leidenschaftlich in eine kleine Ölweide. Dass sie einmal 7 Meter hoch werden könnte, störte mich nicht im geringsten. Frisch verliebt, ist man taub gegen derartige Argumente.


Ein Jahrzehnt ist vergangen und mittlerweile lehnt sich ein malerischer sieben Meter hoher Baum mit mattgrünem, silberbeschuppten Blättern über unseren Zaun. Seine Zweige sind mit Dornen bewehrt, wohl als Ausdruck, dass er sich den Luftraum über der Straße nicht streitig machen lässt. 


Jetzt im Juni summen bei gutem Wetter im Baum die Bienen, denn überall locken die intensiv duftenden Blüten mit Nektar. Innen gelb und außen silbrig sehen die Blüten einfach zauberhaft aus. Sie duften sogar nachts.


Seine ausufernden Gebärden müssen wir mit Rückschnitt und anderen erzieherischen Maßnahmen begegnen (leider!). Der Zaun hält ihn nur mit Mühe vor dem Ausbruch und dem Erobern weiterer Flächen zurück.


Als ein heftiger Sturm im letzten Winter die beiden zusammengewachsenen Stämme fast auseinander gerissen hat, war das ein richtiger Schock für mich. Doch wir (naja, der beste Ehemann von allen natürlich) haben ihn retten können und hoffen, dass er sich behauptet.
Wenn ich ihn da so leicht, luftig und duftend stehen sehe, bin ich immernoch und immer wieder hin und weg.

Mein großer Baumfreund heißt übrigens mit offiziellen Namen Schmallblättrige Ölweide (Elaeagnus angustifolia).

Am letzten Sonntag im Monat sammelt Rebekka von The Boxing Duck Baumfreunde. Ich schicke mal unsere Ölweide vorbei.


Samstag, 29. Juni 2013

Nachträge

Was ich noch sagen wollte....

.... Regentropfen können wunderschön sein - wenn der Regen nachts gefallen ist und morgens die Tropfen noch an den Blüten hängen.


... Der Abend spielt mit seinen Wolkenvorhängen. Denn Wolken aller Arten gab es in dieser Woche reichlich, so dass mich mittlerweile ein ganz einfacher, klarer, azurblauer Himmel entzücken würde.


....Mein Lieblingshimmel der Woche, morgens noch keine 8 Uhr, von meiner Lieblingsstelle aus, die ich nur um diese Uhrzeit ganz für mich habe (mit der Mädchenkamera eingefangen). 



... Das Fernweh-Foto vom Donnerstag stammt aus Lissabon, genauer gesagt von der Aussichtsplattform des Denkmals der Entdeckungen (Padrão dos Descobrimentos) in Belém. Wenn man nach unten blickt, sieht man das große Windrosenmosaik am Fuß des Denkmals. Auf der Weltkarte im Zentrum des Mosaiks sind die Orte der portugiesischen Entdeckungen aufgezeichnet.
Hebt man den Blick und die Kamera, sieht man auf das beeindruckende Jeronimos-Kloster (Mosteiro dos Jeronimos). - Am liebsten würde ich sofort die Koffer packen...  




...  Die liebe Katja hat es sofort gewusst. Ihr schicke ich gleich die Himmelsfotos auf ihren wunderschönen, immer wieder inspirierenden Blog Die Raumfee, auf dem sie jeden Samstag die Himmelsblicke sammelt. 

Freitag, 28. Juni 2013

Immer

Immer wieder gern
nehme ich die Porzellanmalstifte zur Hand. Das Vorzeichnen auf dem Objekt ist nicht mein Ding, ich male oder zeichne lieber frei, höchstens inspiriert von meinen Skizzen auf dem Papier. In der nächsten Woche nehme ich mir mal einen großen Teller vor. Diese Woche war was Kleineres dran.


Immer wieder samstags
also auch morgen, gibt es Pasta. Fragt meine Mädels, das war schon immer so. Bei der Sauce darf die Kreativität walten. Kein Problem, denn am Samstagmorgen gehen wir auf den Markt (auch immer wieder), wo das jahreszeitliche Angebot der Saucenzusammenstellung bestimmte Richtungen anbietet. Irgendwie ist der Samstag unser Tag der Rituale, davon haben wir noch eine ganze Reihe. 

  
Immer wieder schön
ist es, schnell runter zum See zu laufen und zu schauen, ob man die Berge sieht, wie hoch der Seewasserspiegel gestiegen ist, wie kalt das Wasser ist, ob der See zugefroren ist, so dass man ans andere Ufer laufen kann, ob gerade Schwäne am Ufer entlang schwimmer oder man den Hund schwimmen lassen kann. Soooo schön, auch bei Regen, Nebel, Schnee, Sturm. Immer.



Immer 'ne gute Idee
ist es, ein paar Kräuter- und Gewürzpflanzen im Garten oder auf der Terrasse stehen zu haben. Unsere Salbeipflanzen zaubern sofort mediterranen Geschmack ins Essen. Thymianarten, Majoran, Borretsch, Bergbohnenkraut, verschiedene Minzen etc. Nur der dumme Kerbel ist mal wieder gerade dann nutzbar, wenn die Spargelzeit herum ist. Wäre doch mal 'ne gute Idee, ihn im nächsten Jahr einfach mal früher auszusäen....  


Einfach immer
Auch in dieser Woche gab es mal wieder einen Tag in der Hundepension, zum Eingewöhnen für die Spätsommerreise, wegen der die Zweibeiner ohne Hunde ins Flugzeug steigen und über das große Wasser fliegen. Aber die Zweibeiner holen die Hundebande immer wieder ab. Einfach immer. Versprochen.


Immer wieder freitags stellt Steffi vom Blog  ohhhmhhh die Freitagsfragen.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Fernweh / Wanderlust

Fernweh ist ähnlich wie jedes andere Weh (siehe auch Bauchweh) ein Schmerz, der ganz subjektiv und mit individuell unterschiedlicher Intensität empfunden wird.
Die Auslöser benutzen meist den Weg über die Sinnesorgane. Ein bestimmte Tonfolge, ein spezieller Geschmack auf den Lippen, ein Bild vor Augen, ein Gefühl auf der Haut etc. schon kann dieses Weh ausgelöst und schier unerträglich werden. Niemand ist davor sicher! Die Gefahr, dass dieser Schmerz chronisch wird, ist stets gegeben. Es gibt noch keine Möglichkeit, sich dagegen impfen zu lassen!

Fernweh klingt so melancholisch. Wahrscheinlich wurde deshalb nicht der Begriff Fernweh ins Englische entlehnt, sondern das im Deutschen kaum noch benutzte Wort "Wanderlust", aus der Jugendbewegung der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Vielleicht sollten wir beides verbinden. Wenn das Fernweh an uns zieht und nagt, einfach ins Positive setzen und die Wanderlust erwachen lassen.

Und ganz, ganz großes Fernweh, Sehnsucht und Wanderlust empfinde ich, wenn ich dieses Foto wieder ansehe. Da liegt uns ja die Welt schier zu Füssen.
Kleines Rätsel - weiß jemand von Euch, wo ich dieses Foto aufgenommen habe? (Habe ich schon mal erzählt, dass ich unter Höhenangst leide?) 


Bei Nic von Luziapimpinella werden jetzt viel Fernwehauslöser gesammelt.



Mittwoch, 26. Juni 2013

Annäherungen




Noch ist meine "Mädchenkamera" ständig in meiner Jackentasche - und da sie so klein und handlich ist, wird sie das auch in Zukunft sein, wenn Größe und Gewicht minimal sein müssen.
Meine neue Kamera wird mir zusehens vertrauter: ein Ineinandergreifen von der schrittweisen Erarbeitung des Handbuchs und dem unbeschwerten Ausprobieren der Möglichkeiten.


Ich glaub, ich mag sie, meine neue Kamera. Da kann man auch einfach mal so lustig aus der Hüfte knipsen.
So eine kindliche Leichtigkeit und Neugierde, das war genau das, was ich mir gewünscht hatte.


Montag, 24. Juni 2013

Buchthema Mai / Juni

Als Bine und Caro von der Lesenden Minderheit  sich "Liebesgeschichten" als Thema für die Monate Mai und Juni ausgewählt hatten, sinnierte ich, ob ich überhaupt Liebesgeschichten auf meiner Leseliste für die nächsten Wochen habe.
Ach ja, das Leben und somit auch die Literatur ist voller Geschichten, die um Liebe kreisen. Ich brauchte gar nicht dezidiert nach einem Liebesroman suchen, Liebespaare traten zur Genüge in meinen Büchern auf.


Ganz und gar ungewöhnliche Liebespaare trafen im Mai und Juni in meiner Lektüre aufeinander:
Ein/e Golem und ein Dschinn
Eine amerikanische Hausfrau und ein Sufi-Mystiker, ein Sufi-Derwisch und ein Religionsgelehrter
Eine verarmte Kolonialerbin und  ein stummer indischer Schneider

Ich beginne mal mit meinem Favoriten, auf dessen Erscheinen in deutscher Sprache ich nicht warten wollte und den ich deshalb auf Englisch verschlang las.  

Helene Wecker: The Golem and the Jinni
(im August : Golem und Dschinn)
Im New York des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit seinen großen Einwanderungsgruppen und ihren eigenen kulturellen Vierteln inmitten der brausenden Metropole stranden auf ungewöhnliche Weise zwei Wesen. Aus der arabischen Wüste stammend, aus dem Element Feuer geboren, materialisiert sich ein Dschinn der höheren Kategorie und findet seinen Begleiter vorerst in einem arabischen Metallhandwerker. Auf einem Auswandererschiff aus der alten Welt erreicht ein Golem-Mädchen das Ufer von New York. Ein Golem ist eine aus Lehm gefertigte menschenähnliche Gestalt aus der jüdischen Mythologie, die auf Bitten eines anderen von einem magisch bewanderten Rabbi zum Leben erweckt wurde.  Ein alter jüdischer Gelehrte findet die heimat- und führerlos Gewordene und nimmt sie in New York unter seine Fittiche.
Zwei magische Wesen aus der alten Welt, aus einer anderen Dimension, die aber unterschiedlicher kaum sein können: Arabische und jüdische Mythologie, Feuer und Erde prallen aufeinander. Und trotzdem kann daraus ein Liebespaar werden.  
Ein ungemein spannendes, mitreißendes Buch mit dessen Protagonisten man sich rasch verbindet und von denen man sich nach dem Ende des Buches nur ungern wieder trennt. Absolute Empfehlung
Im August erscheint das Buch auf Deutsch.  

Elif Shafak: Die vierzig Geheimnisse der Liebe
Während Ella, eine vierzigjährige Amerikanerin ihren Familien- und Hausfrauenalltag mit einer kleinen Lektorinnentätigkeit auffrischen möchte, erhält sie die Aufgabe ein Buch zu begutachten, das die Geschichte der historischen Freundschaft und tiefen seelischen Verbundenheit zwischen dem Sufi-Derwisch Shams-e Tabrizi und dem islamischen Gelehrten Maulana Dschalaluddin Rumi schildert. 
Ella bewegen zusehends nicht nur die spirituellen Ideen, sondern auch der Autor des Buches, Aziz, zu dem sie bald Kontakt aufnimmt. Längst überfällige Entwicklungen in Ellas Leben nehmen daraufhin ihren Lauf.
Diesen Liebesroman, der vor dem Leser großes spirituelles Gedankengut ausbreitet, fand ich sehr interessant, da ich mich bislang noch nicht mit dem Sufismus befasst hatte. Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Threes Anna: Warten auf den Monsun.
1995 kann Charlotte auf ein bewegtes und teilweise auch tragisches Leben zwischen England und Indien zurückblicken.
Als Tochter eines britischen Kolonialoffiziers kam sie in Indien zur Welt, ihre stärkste emotionale Bindung baute sie zu ihrer indischen Amme auf. Kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs wurden sie und ihr Bruder getrennt in Internate in England geschickt.
Nach Kriegsende kehrte sie in ein verändertes Indien zurück und erlebte den Niedergang der Kolonialzeit. 
In ein Gefühlchaos fühlt sie sich gestürzt, als eines Tages der stumme Schneider Madan bei ihr einquartiert wird. Madan ist ein Findelkind, dessen Leben bislang immer dramatische Wendungen nahm.Was ist es, was die beiden aneinander bindet?
Ein schönes Buch für die kommenden Ferienwochen, das interessante Einblicke in die indische Geschichte schenkt. 

Am Monatsende werden alle Buchbesprechungen bei der Lesenden Minderheit gesammelt.








Sonntag, 23. Juni 2013

Ein Buch auf Wanderschaft

Gibt es Bücher die wandern? Gibt es Bücher, die freigelassen werden? Gibt es freigelassene Bücher, die auf Wanderschaft gehen?
Das hört sich doch nach recht skurrilen Fragen an, oder nicht?

"Freigelassene Bücher" werden nummeriert, registriert, sorgsam verpackt und dann an geeigneten Orten ausgesetzt bzw. freigelassen, dass andere bücherliebende Menschen sie finden und sorgsam aufnehmen.

Dieses Buch hat seine Registierungsnummer von "Bookcrossing" einem internationalen Forum, das sich das Tauschen und Freilassen von Büchern zum Thema gemacht hat, erhalten, bevor es sich auf seine abenteurliche Reise aufgemacht hatte. 

So gelangte es auf verschlungenen Wegen genau auf die Joggingrunde, auf die sich Helga von Holunderblütchen am Neujahrsmorgen vor zwei Jahren begeben hatte. Auf ihrem Blog berichtet sie von diesem Ereignis und dem Umstand, dass sie das Buch gleich ins Herz schloss und sich kaum von ihm trennen wollte. 
In "Elfi und Schmalzmann auf Wanderschaft",  einem ganz feinen Büchlein aus dem Jahr 1957, schildert der Autor die Aufzucht verschiedener Wild- und Haustiere, die er in seiner Familienwohnung aufgenommen hatte. Als leidenschaftlicher Fotograf begleitet er die Geschichtchen mit bezaubernden Schwarz-weiß-Fotos.
Gerade die ersten beiden Geschichten haben mich sehr an meine ersten eigenen Tiere erinnert: die beiden Wellensittiche Peter und Hobbit aus meiner Kinder- und Jugendzeit sowie an unsere Katze, die heute noch relativ rüstig zwanzigjährig durchs Haus schreitet (siehe oben rechts). Allerdings würde ich, anders als der Autor, von der Aufzucht von Rehkitzen und Dachsen im Haus lieber absehen (siehe unten...)


Helga hatte Sorge, dass es dem Buch nach der erneuten Freilassung vielleicht schlecht ergehen könnte und ersann eine gezieltere Buchreise durch die Bloggerinnenwelt.
So erlebte das Büchlein dieses Mal eine geplante Reise zu Anette vom Blog Lebenslustiger, die es herzlich auf ihrem Blog begrüßte.

Vielen Dank, Anette, dass du das Büchlein weiter südlich zu mir hast wandern lassen. Der Sommer ist eine wunderbare Reisezeit, so dass ich mir vorstellen könnte, dass sich "Elfi, Schmalzmann und die anderen Tiere" gewiss sehr gerne auf den Weg zu Lotta vom Blog Lotta liebt Blau machen. Denn Lotta hat auch ein riesiggroßes Herz für die Natur, Tiere und Fotografierleidenschaft.
Hallo, liebe Lotta, demnächst reist ein kleines freigelassenes Blogwanderbuch zu Dir!
Vielleicht lest Ihr bald bei Lotta etwas über "Elfi und Schmalzmann".

Samstag, 22. Juni 2013

Blick nach oben - Blick nach unten

Wie so oft sind die Gewitter in dieser Woche wieder einmal um uns herum gezogen. Dabei deuteten sie hin und wieder mit dem drohenden Zeigefinger in unsere Richtung, haben sich dann aber woanders entladen.

Selbst wenn es wie heute am Morgen erschien, als würden die Wolken fast den See berühren,


schob die Sonne die grauen Herrschaften beiseite, zupfte und zog stattdessen flockige Wattebäusche ans Azurblaue.
Dieses raschen Wetterwechsel im Alpennähe faszinieren mich immer wieder.


Bei so einem Sommerwetter ist es ja oft so, dass sich gerade dort, wo andere die Sonne im und am See geniessen,


die Schaulustigen natürlich gleich wieder am Geländer hängen.
Auch der Blick nach unten war heuer lohnenswert.


Den Blick nach oben reihen wir bei der lieben Raumfee in die Himmelsblicke ein.



Freitag, 21. Juni 2013

FFF Mittsommerwoche

Es scheint, der Sommer hat sich diese Woche aufgeschwungen, uns von seiner Existenz wissen zu lassen. Dann werden wir abwarten, ob er sich mit der Sommersonnenwende wieder von uns abwenden wird oder nach einer abkühlenden Atempause seine Arbeit wieder aufnimmt.



1 Wichtig ist - den Sommer jeden Moment zu genießen, auf all seinen Sommerreisen heil anzukommen und sich immer fein abzukühlen.

2 Ein Wort, das du ständig benutzt - Das von mir am häufigsten benutzte Wort war in dieser Woche  "Wasser". Entweder um nach dem durststillenden Trinkwasser zu fragen oder um den Hunden die Richtung zum kühlenden Nass zu weisen  oder um nach Abkühlung zu schmachten.

3 Stimmt? Diese Woche war eindeutig Sommer. (Was nächste Woche sein wird, werden wir sehen.)

4 Deine Beute der Woche? Diese Woche zog ich zweimal mit dem Rad los und erbeutete bestimmt hundert Holunderblütendolden, deren Duft dann unser ganzes Haus durchzog. In 24 stündiger inniger Umarmung mit  Wasser, Apfel- oder Birnensaft oder sogar Sekt, beschwert mit Scheiben von Orangen und Zitronen, dann erhitzt und gerührt, verwandelten sich die Holunderblüten in Sirup oder Gelee.

5 Lieblingsoutfit der Woche? Wenn ich nicht mit den Hunden unterwegs war und mich langhosig vor Zeckenattacken schützen musste, habe ich angesichts der Wärmegrade ein Kleid aus dem Schrank gezogen. Keine Sorge, nicht das abgebildete, sondern ein lockeres, leichtes Sommerkleid. 

Die Fragen am Frage-Foto-Freitag stellte wieder Stefanie vom Blog ohhhmhhh.  

Donnerstag, 20. Juni 2013

Regenbogenfarben

Rot  * Orange * Gelb * Grün * Hellblau * Indigo * Violett


Vor langer, langer Zeit habe ich aufgehört meinen Kaffee mit Zucker zu süßen. Wenn ich unterwegs war, steckte ich die kleine Zuckertüte, die im Cafe neben meiner Tasse lag, ein. Das war der Grundstock meiner Zuckertütensammlung. Dabei wollte ich ja eigentlich gar nichts sammeln. 
Regenbogenbunte Zuckertütchen (ein kleiner Ausschnitt...)


Regenbogenfarben sehe ich im Sommer immer an meinen Küchenmöbeln tanzen, denn dann treffen die Sonnenstrahlen die Glasprismen, die am Küchenfenster hängen. Die Prismen befinden sich ständig in einer langsamen Bewegung, so dass ein  regenbogenfarbiger Reigen uns dort umgibt, bis die Sonne gegen Mittag zu hoch steht. 


Regenbogenfarben in der Pastellversion wehen an diesem Traumbaum, der in diesem Sommer auf der Insel Mainau steht. Jeden Tag wird er voller und bunter, denn die Besucher dürfen ihre Träume auf ein buntes Band schreiben, dieses an den Baum binden und somit frei im Wind flattern lassen. Eine schöne Idee.(Natürlich flattert mein Traum jetzt auch mit).


Bei Nic von Luziapimpinella geht es in iher Fotoaktion heute bunt zu.


Mittwoch, 19. Juni 2013

Projekt 12tel Blick im Juni

12 Monate - 12 Fotos - 1 Fotomotiv

Vorgestern berichete ich in diesem Beitrag schon von den Veränderungen an meinem monatlichen Aussichtspunkt für das Fotoprojekt 12tel Blick. Das Seewasser steht im Moment recht hoch, so dass ich die Stelle, an der ich üblicherweise mein monatliches Foto für dieses Projekt aufnehme, nur schwimmend erreichen könnte.


Tja, so ist das Leben. Während ich mit Wasserschuhen, hochgekrempelten Hosen und Kamerazoom im Wasser stehend das Junifoto aufnahm, hatte mein vierbeiniger Begleiter diesmal besonders viel Spaß.

An so heißen Tagen suchen an diesem schmalen Seezugang (2 m breit)  gerne Einheimische mit einer kleinen Schwimmrunde Abkühlung - allerdings meist am Nachmittag. Mein Fotozeitpunkt ist aber der Morgen, an dem diesmal zwar ein einzelner Schwimmer unterwegs war, aber leider nicht ins Panoramafoto schwamm. Hinten links sieht man den Schwimmer, vorne die Weide, neben der ich normalerweise stehe...
 


 Mein Junifoto:


 Und wie immer das Junifoto aus der Sicht des Fotobegleithundes:


Die Fotos der vergangenen Monate könnt Ihr auf der Seite 12tel Blick und 12tel Hundeblick im Großformat anschauen.
Schon wieder ein halbes Jahr um... Doch, das ist eine Gelegenheit, sie an dieser Stelle einmal hintereinander zu hängen.
Für den Juli wünsche ich mir eigentlich ein paar Segelboote auf dem See....


Tabea, von der die tolle Projekt-Idee stammt, sammelt alle Fotos der TeilnehmerInnen des 12tel Blicks Projektes am 20. auf ihrem BLOG



Dienstag, 18. Juni 2013

Meine Alltagshelden: Luft versus Duft

Helden des Alltags verschönern das alltägliche Leben, deshalb werden sie jeden Dienstag gepriesen. Eine schöne Idee von Roboti, denn es lohnt sich mal genauer hinzusehen und wertzuschätzen.

Heute konnte ich mich zunächst nicht so recht entschließen. Angesichts der Hitze weiß ich meine Klimaanlage im Auto richtig zu schätzen. Ohne die könnte ich meine Vierbeiner kaum im Auto transportieren. Denn weder sie noch ich vertragen es, wenn zur Abkühlung während der Fahrt die Fensterscheiben runtergekurbelt werden. (Dem Rest der Familie ist das eher gleichgültig.)
Ein Hoch auf die frische kühle Luft!


Ich kann aber durchaus noch romantischere Alltagshelden vorweisen. Was wäre dieser lang erwartete Sommer ohne den Duft des Sommers?
Eine ganz besonderer Duft hat mich am Morgen aus dem Trott mit dem Hund herausgerissen. Diese kleine Rose hat so herrlich geduftet, dass ich einfach dem Geruch nachgehen, eine Weile stehenbleiben und an dem Blüten riechen musste. Ist sie nicht wunderschön? Passenderweise heißt sie "Sweetheart", wie auf dem Pflanzenschild zu lesen war. Leider kann ich den Duft an dieser Stelle nicht mitliefern, doch die Entscheidung ist gefallen: Rosenduft ist heute mein Held des Alltags.  

 


Montag, 17. Juni 2013

Zeckenalarm


Mich hat es heute erwischt. Unbemerkt hat sich eine Zecke in meine Wade gebohrt. Überall lauern dieses Biester, im Gras, im Unterholz, gar im eigenen Garten. Wir leben zudem in einem der Risikogebiete, das heißt viele Zecken können hier Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)  und Borreliose übertragen. Für den morgendlichen Hundespaziergang auf Wegen am Wald- und Wiesenrand bedeutete das heute wieder das Tragen von festem Schuhwerk, Söckchen und langer Hose sowie T-Shirt (kurzärmlig, oje, sehr fahrlässig). Trotzdem hat es nichts genutzt.  
Das Gras steht derzeit relativ hoch und ist an vielen Stellen noch nicht gemäht, sondern wuchert teilweise sogar die Wege zu. Momentan macht der empfohlene Anti-Zecken-Kampfanzug auch wirklich keinen Spaß:
Wer trägt bei Temperaturen um die 30 Grad schon gerne geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen, über deren Hosenbeine dann auch noch die Socken gezogen werden sollen. (Letzteres habe ich allerdings auch noch nie bei jemandem gesehen). 
Den Hunden haben wir eh den (leider recht giftigen) Zeckenschutz aufgetragen. Trotzdem findet man immer mal wieder eine, die es geschafft hat, anzudocken.
So, jetzt werde ich mir überlegen, ob ich morgen das gefangene und eingebunkerte Zeckenmonster sicherheitshalber einem Labor ausliefere und testen lasse, ob es Krankheitserreger übertragen kann.

Dabei sah das heute morgen alles so idyllisch aus. Alles Täuschung, die Zecken machen natürlich auch nicht vor Schafen halt.





Sonntag, 16. Juni 2013

Vorbereitungen für den 12tel Blick

Als ich am Anfang des Jahres meinen Aussichtspunkt für die Fotoaktion 12tel Blick  suchte, hatte ich vor allem das Objekt im Sinn, das ich fotografieren wollte. Deshalb suchte ich dann auch die ideale Position, von wo aus ich das Foto aufnehmen wollte. Trotzdem ist mir etwas Wichtiges dabei entgangen. Erst im Laufe der letzten Monate fiel mir auf, dass ich doch einen kleinen Aspekt dabei vernachlässigt hatte, als ich die Position am Seeufer auswählte.  .
Im Januar war der Seewasserspiegel naturgemäß recht niedrig.... (gell, Ihr wisst was jetzt kommt?). Auch bei uns stieg der Wasserspiegel, gottlob nicht dramatisch, dennoch recht deutlich.
So werde ich in der nächsten Woche wohl mit der Kamera ins Wasser gehen müssen, um mein Motiv aufzunehmen. Dort ganz am Ende der berankten Ufermauer ist mein Foto-Standort. Was bin ich froh, dass nächste Woche Badewetter angesagt ist!

Samstag, 15. Juni 2013

Himmlisch

Diesen Tag kreuze ich mir gleich mal  wolkig-flockig-federleicht an, denn heute habe ich meine neue Kamera abgeholt. Jetzt muss ich mich erstmal einarbeiten. Hach, ich freue mich!


Himmelsstimmungen werde ich jetzt hoffentlich etwas perfekter einfangen können. Mein Himmelskreuz und den Abendhimmel der letzten Woche schicke ich wie jeden Samstag zur Himmelssammlung der lieben Raumfee, wo ihr auch noch weitere Himmelsfotos bewundern könnt.


Es stehen noch neben der Kamera einige Näharbeiten an. Mal schauen, ob sich nicht einige dieser Tätigkeiten  nach draußen auf die Terrasse verlegen lassen. An diesem Wochenende sollte man in die sommerliche Natur eintauchen, die nächste Woche verspricht heiß zu werden.


Ich wünsche Euch ein wunderschönes sommerliches Wochenende

Donnerstag, 13. Juni 2013

Schlafmützen und eine Mütze Schlaf

Irgendwie hat die Bezeichnung "Schlafmütze" im übertragenen Sinn benutzt einen eher negativen Touch bekommen. Meist tituliert man jemanden damit, der ein langsamer Typ ist oder gerne lange schläft. Dabei ist doch gar nichts gegen eine Mütze Schlaf einzuwenden. Zum Beispiel in der sommerlichen Mittagshitze (vielleicht erleben wir die hierzulande auch dieses Jahr einmal) sind Schlafmützeneigenschaften durchaus sinnvoll.

In unserer kurzen Auszeit in Norditalien war unsere Schlafmützenkönigin vierbeinig und hielt immer ausgiebigst Siesta. Körperliche Anstrengung? Nein danke, ich bin im Urlaub.

   
Ab und an darf man ruhig mal schlafmützig sein, das kann wirklich wohltuend sein. Auf diesem Foto ganz kultiviert  Schuhe aus und sich entspannen, ein Schnappschuss aus Lissabon.


Ansonsten sollten wir froh sein, nachts keine richtige Schlafmütze oder Schlafhaube anlegen zu müssen, sei's wegen der Hygiene, der Läuse oder der Kälte. (Haha, Andrea mit Schlafhaube, ich könnte mich rollen...;-) 

Ganz schlafmützig geht es heute hier bei Nic von Luziapimpinella zu. Na denn - Gut's Nächtle!

Mittwoch, 12. Juni 2013

12 von 12 im Juni

An jedem 12. Tag im Monat versuche ich für die Fotoaktion 12von12 zwölf mal Situationen aus meinem Tag fotografisch einzufangen.

1 - Die erste Hunderunde trägt Nässe und Dreck an acht Hundepfoten von feuchten Wiesen ins Haus.
2 - Ein Tochterherz begleitet den Lockenhund und mich bei der Hunderunde am kleinen See, was wir toll finden.    


3 - Alles ruhig, kein Wild unterwegs nur zwei Schulklassen auf Klassenfahrt (man merkt, dass Juni ist, sonst trifft man vormittags hier niemanden...). Der Lockenhund hat genug zum Schnüffeln. Auf jeden Fall viel Zeit zum Klönen.
4 - Naschrunde mit Kaffee.



Der Gartenaspekt des Tages:
5 - Nach unserer kleinen Auszeit muss mal das Gemüse im Garten begutachtet werden.
6 - Auch bei den Rankpflanzen hat sich einiges getan. Ups, ich muss den Buchs noch schneiden, das hatte ich ganz vergessen.


Die kulinarische Seite des Tages:
7 - Leckere Teigwaren: Fiori al Limone mit Rucola und dann noch italienischen Käse darüber reiben und eine Limettenscheibe dazu. Das ist eine schöne leichte Mahlzeit.
8 - Ein kleiner Moccachino zum Rhabarberkuchen, yummy!


9 - Einige erfreuliche Telefonate tätigen. Erfreulicherweise ist jetzt so schön sonnig draußen, dass man sich dabei auf die Terrasse setzen kann.
10 - Auf dem Hundespaziergang entdecken wir ganz viel Klatschmohn. Den mag ich sooo sehr!


Das steht noch an:
11 - Zum Abendessen gibt es noch ein Hühnchengericht mit diesem leckeren Gewürz. (Mit liebem Gruß aus USA.)
12 - Für die kommende Woche muss ich mir noch einen Speiseplan ausdenken. Das mache ich heute abend, da ich gerade Zeit dazu habe.


Was sonst noch so woanders an diesem 12. Juni geschah, könnt ihr bei Caro von Draußen-nur-Kännchen anschauen.