Montag, 29. April 2013

Buchempfehlung: J. Kelly : Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen

Das Buchthema der  "Lesenden Minderheit"  für die Monate März und April war diesmal einfach zu lösen:
Lies ein Buch mit einem grünen Cover! 
Kurz bevor das Thema bekannt gegeben wurde, hatte ich mir schon das passende Buch, auf dessen Übersetzung ich schon gewartet hatte, gekauft. Im amerikanischen Original hatte es noch ein gelbes Cover. Die deutsche Ausgabe wurde mit einem wunderschönen grünen Cover herausgegeben.


 Jacqueline Kelly : Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen (Hanser Verlag)

Im Texas des Jahres 1899 kämpft Calpurnia, genannt Callie Vee,  ein Mädchen von elf-drei-viertel-schon-beinahe-zwölf Jahren, um ihren Platz in der Welt und im kommenden neuen Jahrhundert, zu finden. Von ihr wird ein starker Wille gefordert, denn der Weg einer jungen Frau ist in jenen Jahren vorgezeichnet. Während ihre sechs Brüder ungehindert ihre Einfälle und Leidenschaften ausleben dürfen, hat Calpurnias Mutter für ihre einzige Tochter eher die Aneignung hausfraulicher Tätigkeiten im Auge.   

Calpurnias große Liebe gehört jedoch der Natur, dem Beobachten der Tier- und Pflanzenwelt. Sie findet recht unerwartet einen Unterstützer und Mitstreiter in ihrem Großvater.
Dieser wohnt zwar im selben Haus und erscheint täglich bei Tisch, führt aber sein vollkommen eigenes Leben als Forscher und Erfinder. Er geht voller Begeisterung in den technischen Entwicklungen und neuen naturwissenschaftlichen Forschungen auf. Seine Enkel interessieren ihn nicht, er kann sie kaum auseinander halten.
Bis zum Zeitpunkt, als sie eine Antwort auf ein Naturphänomen sucht, für das sich niemand in ihrer Familie oder unter den Freunden interessiert, hat auch Calpurnia keinen Bezug zu ihrem Großvater. Doch an Calpurnias Begeisterung für die Natur kann ihr Großvater anknüpfen, so dass die beiden rasch eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam lesen sie Darwins Werk und machen eigene neue -evolutionäre- Entdeckungen in der Pflanzenwelt.   
Jedes Kapitel des Buches beginnt mit einem Zitat aus Darwins Werk „Über die Entstehung der Arten“ ( ‘On the Origin of Species’) . Vergebens hatte Calpurnia in der Bücherei nach dem „verbotenen“ Buch gesucht, um zu erfahren, dass ihr Großvater es in seiner Bibliothek stehen hat.
Dass ihre Tochter statt Handarbeiten und Klavierspiel ganz anderen, eher (r)evolutionären Aktivitäten nachgeht, sagt der Mutter nun gar nicht zu.

Mir hat die humorvolle und feine Schilderung dieses wunderbaren Paares – Großvater und Enkeltochter – ungemein gut gefallen. Beide lernen doch soviel voneinander, obwohl es anfangs scheint, dass der Ältere der Lehrende wäre. Wie schön ist es, die Leidenschaft für die Naturwissenschaft bei Calpurnia wachsen zu sehen. Mit ihrer selbstbewussten, wissbegierigen, unerschrockenen  Art, ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit und ihren Träumen kann sich ein junges Mädchen bestimmt gut identifizieren.
Besonderen Spaß hatte ich an der Begeisterung und dem Enthusiasmus mit dem Calpurnias Großvater den neuen wissenschaftlichen Errungenschaften (Telefon, Automobil!) gegenüber steht.

Das Buch ist absolut empfehlenswert, sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, da ich unbedingt wissen möchte, ob es Calpurnia gelingt, ihre Träume zu verfolgen. Hoffentlich beschert die Autorin dem wunderbaren Großvater noch eine lange Zeit, in der er seine Enkelin begleiten kann.       


Sonntag, 28. April 2013

Mein Freund der Baum


Am letzten Sonntag im Monat zeigt und sammelt Rebekka vontheboxingduck Baumfotos.
Das ist eine wunderschöne Idee, deshalb habe ich mir einen ganz speziellen Baum für Rebekkas Sammlung ausgewählt.
Früher bin ich immer ganz vorsichtig unter und über diesen Ästen durchgestiegen und fühlte mich wie in "Pans Labyrinth". Irgendwie hat der Baum etwas ganz Wesenhaftes. In diesem Jahr wurde er eingezäunt, also muss ich nun von außen gucken. 



„ Mein Labyrinth-Baum“ heißt offiziell Trompetenbaum (Catalpa bignonioides).
Er ist sehr alt und hat einen gewaltigen Umfang von ca. 60 m angenommen, indem er Absenkeräste gebildet hat, die wohl auch Wurzeln geschlagen haben..
Es sieht aus, als hätte er sich auf seinen Ellbogen abgestützt.  
Bei diesem „jüngeren“ Trompetenbaum sieht man das Abstützen noch besser.


 Trompetenbäume treiben erst spät im Frühling aus. Wenn es soweit ist, reiche ich  mal ein Foto nach.


Freitag, 26. April 2013

FFF - Start ins Wochenende

Nach einer anstrengenden Woche schnell die Freitagsfragen beantworten und dann ausfliegen.


1 - Woran hattest Du diese Woche Spaß?

Die Tatsache, dass es überall in bunten Farben blüht, hat mir viel Spaß gemacht. Sogar die nervigen Fahrten zum Tierarzt wurden durch die blühende Landschaft ringsherum etwas aufgeheitert.

2 - Was geht am Wochenende?

Wir fliegen aus - gen Norden. Regnen wird es ja überall...

3 - Der Hit?

Draußen in der Sonne sitzen!

4 - In Planung?

Einfach mal abtauchen.

5 - Und sonst so?

Immer schön vorsichtig und möglichst nicht baden gehen.

Die Freitagsfragen stellt immer Steffi von Ohhhmhhh.

Donnerstag, 25. April 2013

Auf der Kirmes

Wann und wo war ich das letzte Mal auf einer Kirmes? Ach ja, in Schweden.  Mein Jüngste und ich hatten eine grandiose Mutter-Tochter-Woche in Stockholm und an diesem Tag die Halbinsel Djurgården - inklusive Museen, Skansen und Junibacken - abgegrast  genossen. Zum Abschluss und auf speziellen Tochterwunsch gab es noch eine Runde in Gröna Lund, dem großen Vergnügungspark.

 Ich empfinde irgendwie kein freudiges Kribbeln wenn Geschwindigkeit oder Fallkräfte auf mich einwirken, sondern stehe als Beobachterin eher gruselnd (und bangend) daneben. Vor allem wenn das Tochterherz darauf besteht, den Fritt Fall auszuprobieren.

Kättingflygaren - Das Kettenkarussell, ein absoluter Klassiker. Das fand ich als Kind toll.





Ehrlich gesagt: mir wäre  die echte "Flygande Mattan" (der Fliegende Teppich) lieber gewesen, denn bei der Hintergrundkulisse wäre das auf jeden Fall lohnend gewesen. 


Was gehört noch zur Kirmes? Eine Wucht von Sinneseindrücken! Mein Favorit sind die Kirmesfarben, sie sind mein größter Spaß auf dem Rummel....    


Wer noch Lust auf Kirmes hat, schaut mal bei Nic von Luziapimpinellas Jahrmarkt rein, 



Mittwoch, 24. April 2013

"Über mich" - Weiß

Weiß ist ja eigentlich gar keine "richtige" Farbe, sondern eine unbunte Farbe - und die Summe aller Farben.
Momentan ist sie sowohl in der Mode als auch im Wohndesign absolut angesagt.
Wenn ich so in meinen Kleiderschrank schaue, merke ich, dass ich durchaus über ein paar weiße Kleidungsstücke verfüge, sie aber nur zu offizielleren Anlässen trage, da ich leider nicht über das Talent verfüge, die Schmutzanziehungskraft weißer Kleidung zu beherrschen. Wenn man vier Tiere im Haushalt hat - mit dunklem Fell, hat man da eh keine Chance. Da hat sich zu früher mit drei kleinen Kindern nicht viel geändert.
Ich liebe die Farbvielfalt viel zu sehr, als dass ich mich im Haus nur auf Weißtöne beschränken könnte, aber ich schätze das Weiß als Möglichkeit, bestimmte Farben überhaupt erst zur Geltung zu bringen. Zur Zeit überlege ich, (um den liebsten Ehemann der Welt zu schonen) selbst zur Farbrolle zur greifen, und den sonnengelben Flur in einen leuchtend weißen zu verwandeln - oder vielleicht in ein zarthelles Grau? Mal überlegen.
Ich finde es wunderschön, wenn in einer bunten Umgebung plötzlich ein feines Weiß nicht untergeht, sondern einen edlen Akzent setzt. Das sieht man hier an der rund 40 Jahre alte Magnolie, die gerade weithin leuchtet.



Allmählich beginnt hier in unserer Obstbaugegend auch die Obstbaumblüte - wenn sie in vollem Gange ist, hat man das Gefühl, sich in einem Blütentraum zu bewegen.


Doch, ich mag das Weiß.

Dienstag, 23. April 2013

Tapfer - mein kleiner Alltagsheld

Eigentlich hatte ich für heute einen ganz anderen Alltagshelden ausersehen, als mir heute morgen zwischen den Treppenstufen, die täglich von aberhunderten Füssen benutzt werden, dieses feine Blau in die Augen fiel.

Wie tapfer kämpft sich dieser kleine Blumenheld durchs Leben. Die Randbedingungen sind denkbar schlecht. Doch - unerschrocken, unbeeindruckt von der schlechten Ausgangslage kämpft er sich durch.
Das sind die kleinen Augenblicke, die meinen Alltag verschönern.

Für Mutti

Heute hat meine Mutter Geburtstag, nicht irgendeinen Geburtstag, sondern einen mit ganz kugelrunden Zahlen. Ein richtiger Frühlingsgeburtstag  in einem Frühling, bei dem man beim Erscheinen der gelben Sonnen auf der Wiese in Verzückung gerät, weil man sich so sehr nach ihnen gesehnt hat.
Deshalb schicke ich jetzt ganz viele liebe warme Sonnenstrahlen zum "Geburtstagskind"!


Sonntag, 21. April 2013

Frühlingspost {4}


Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,









Hurra, die Frühlingspost der neuen Woche ist eingetroffen! Sonja hat einen ganz besonderen Gruß versandt und eine wunderschöne Klappkarte gestaltet. Man sieht ganz fein den Veilchentraum durchscheinen. Wenn man die hauchfeine Veilchenseite umschlägt, kommt der Traum zum Vorschein: belaubte Bäume, Vögel. bunte Blumen und Frühlingswiesen. Was für eine schöne Collage!  Mein Dank geht an Sonja, das war eine wunderschöne Idee!




Die bisherigen Karten könnt ihr HIER betrachten.

Die Frühlings-Mailart ist eine Aktion von Tabea und Michaela. Michaela eine ganze Seite ihres Blogs dieser Aktion gewidmet. Auf ihr könnt Ihr die Karten der anderen Gruppen anschauen. HIER. 

Meine Karten werde ich Ende der ersten Maiwoche versenden. Zur Zeit schreibe ich die persönlichen Briefchen und stecke sie in den Umschlag. Wie immer verrate ich nur ein gaaaaaanz klein bisschen - und auch nur vom Umschlag. Es soll ja noch eine Überraschung für die Empfängerinnen bleiben.


   

Samstag, 20. April 2013

Projekt 12tel Blick im April

Das ist in diesem Jahr mein Lieblings-Fotoprojekt:  Einmal im Monat, so um den 15. herum,  fotografiere ich zur selben Tageszeit das gleiche Motiv und dokumentiere die Veränderungen, die sich im Laufe dieses Jahres dort ergeben.
Der April hat mir den Gefallen getan, endlich in Richtung Frühling zu tendieren. Ich glaube, auch das Foto vermittelt ein Frühlingsgefühl.

Damit Ihr das Foto mit den Vormonatsbildern vergleichen könnt, habe ich sie HIER und DORT (der 12tel Hundeblick) nochmal zusammengefasst.


Allmählich beginnen sich die Bäume zu belauben. Auf dem See waren gerade nur ein paar Blässhühner unterwegs. Der See lag ganz ruhig und glatt vor uns während die Frühlingsonne auf die Insel schien.
Mein Hund fand es herrlich, auch wenn das Wasser noch kalt und der Seewasserspiegel noch etwas weiter gesunken ist. Nunja, warten wir die Schneeschmelze in den Bergen ab. Aber dort schneit es an diesem Wochenende wieder - wie bei uns heute Nacht...


Tabea, von der die tolle Projekt-Idee stammt, sammelt alle Fotos der TeilnehmerInnen des 12tel Blicks Projektes auf ihrem BLOG

Freitag, 19. April 2013

Das war die Woche - FFF

Die freitäglichen Fotofragen sind immer ein netter Anlass, die Ereignisse der Woche zu rekapitulieren. Mal schauen unter welchen Gesichtspunkten wir diese Woche anschauen sollen.


1 Worauf bist du stolz wie Bolle?
Beide Retriever haben diese Woche im Therapiehundeeinsatz im Kindergarten viel Freude verbreitet. Der Lockenhund - senioren- und schülererprobt - hat sich zum ersten Mal bei so kleinen Kindern bewährt. Als Dank bekamen wir Blumen, Kekse und Hundeleckerlis, eine so liebe Anerkennung!

2 Wo genießt du dieses Wochenende die Sonne?
Mangels Sonne (laut Wetterbericht) wohl nirgends. Falls sie aber doch auftauchen sollte, laufen wir schnell zum See. (Ich muss mich eh noch vom Sonnenstich erholen...)

3 Was hat dich gut durch die Woche gebracht?
Die wunderschönen Blumen und Frühlingsfarben haben so gut getan!

4 Auf deiner To-do-Liste?
Frühjahrsputz fürs Haus und fürs eigene Wohlbefinden wieder etwas Künstlerisches tun.

5 Aufgefüllt?
Der Vorrat an Kunst musste wieder aufgefüllt werden. Also ab nach Schaffhausen. Da in der Ausstellung natürlich nicht fotografiert werden durfte, ein Foto vom Rheinfall,. Ausstellung:.Albert Anker und der Realismus in der Schweiz. in Schaffhausen.

Die wöchentlichen Fragen stellt immer Steffi von ohhhmhhh 

Donnerstag, 18. April 2013

Achtung, fertig, loooos!

Als hätte die Natur in den Startlöchern gehockt und sich vor Ungeduld kaum noch halten können  Aber jetzt darf sie endlich loslegen. Gestern lagen die Temperaturen hier bei rund 25 Grad! Am Waldrand standen ganze Horden von weiß leuchtenden Buschwindröschen zwischen den Bäumen und die Schlüsselblumen kümmerten sich keinen Deut darum, dass es heißt, sie wären selten.

Zudem haben wir feststellen können, dass "unsere" Schwalben gerade schon ihre Nester bezogen haben. Auch wenn die Temperaturen in den nächsten Tagen wieder fallen sollten, der Frühling ist da, ach wie tut das gut!
Im Februar habe ich dieses Zitat hier schon eingestellt, da wusste ich noch nicht, wie gut es passen würde:

Das Schöne am Frühling ist, dass er immer gerade dann
kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul 1763-1825 
 






Bei Luziapimpinella finden sich heute alle Frühlingsboten ein. 


Dienstag, 16. April 2013

Helden des Alltags - Gummistiefel

Nachdem ich mir gestern beim Therapiehundeeinsatz einen Sonnenstich zugezogen habe (wenn ich vor 22 Uhr ins Bett gehe, bin ich nachweislich krank), war ich heute über einen verregneten Morgen richtig dankbar.
Trotz leichten Schwindelgefühls war mir klar, dass nicht mehr die dicken Winterschuhe zum Einsatz kommen müssen (juchu!), sondern die Gummistiefel.
Gute Gummistiefel müssen absolut wasserdicht sein und fußfreundlich. Das heißt, dass man in ihnen auch beqeum einem einstündigen Hundespaziergang durch Feld, Wald und Wiesen unternehmen kann - ohne Blasen an den Füßen, rutschende Socken, die sich unter die Fußsohle gerollt haben, das Gefühl Zentnergewichte an den Beinen zu haben etc. Und wenn das alles der Fall ist, dann dürfen sie auch noch mit einem netten Äußeren erfreuen.
Als solche Alltagshelden haben sich heute morgen meine relativ neuen Gummistiefel erwiesen.

Unterwegs haben wir noch eine Heldin Übermütige getroffen, die der Meinung war, dass es auf Nachbars Wiese doch grüner wäre als auf der eigenen. Sieht fast aus, wie die Spezialzüchtung "Langhalsschaf".


   Weitere Alltagshelden findet Ihr HIER

Montag, 15. April 2013

Hundemüde

Heute durfte unser liebes braunes Hundemädchen  als ausgebildeter Therapiehund eine Kindergartengruppe besuchen. Mit uns waren gleich drei weitere Therapiehundeteams im Einsatz, so dass die Kinder in vier kleine Gruppen aufgeteilt werden konnten. Für viele war es der erste nahe Kontakt mit einem Hund, andere hatten selber einen Hund und gingen selbstverständlicher damit um. Über anderthalb Stunden zeigten wir den Kindern spielerisch den Umgang mit Hunden, wie man sich verhält, wenn man einen fremden Hund trifft, was ein Hund alles so kann und vieles, vieles mehr. Natürlich muss man immer individuell auf die jeweiligen Gruppen eingehen.
Wir beiden hatten die kleine Gruppe der Dreijährigen vor uns, die sich zunächst nicht mal trauten, den Hund anzufassen. Indem ich den Umweg über das Fellglätten mit der Hundebürste nahm, fassten die kleinen Zwerge doch immer mehr Vertrauen. Am Ende war das Streicheln kein Problem mehr und alle durften mal den großen Hund an der Leine führen (keine Sorge, der Hund ist immer durch eine zweite Leine gesichert, die ich in der Hand halte). Staunend beobachteten sie, wie die Fellnase genau den richtigen Plastikbecher umstieß, um zu seinem Leckerchen zu finden. Und dass auch schokoladenbraune Hunde keine Schokolade essen dürften, hatten sie auch gelernt. Wenn sie nun einen Hund streicheln wollen, wissen sie genau, dass man vorher immer den Besitzer fragen sollte.
Natürlich machen wir diese Besuche ehrenamtlich, deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass die Kinder für uns Kekse gebacken haben und auch was Leckeres für die Hunde besorgt hatten.

     
Zwei Stunden in der ungewohnten Wärme seinen Dienst tun ist sehr anstrengend. Deshalb gab es hinterher einen kleinen Spaziergang mit einer Schwimmrunde zur Abkühlung. 
Danach wird jetzt erstmal konzentriert geschlummert. 


Sonntag, 14. April 2013

Frühlingspost {3}

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land

Zusammen mit dem Frühlingswetter traf gleich schon die Frühlingpost für die bevorstehende Woche ein.
"Streifen ahnungsvoll das Land" war die Gedichtzeile, die Marja gestaltet hat. Ja, die süßen Düfte und vor allem dieses wundervolle Frühlingsgrün haben uns nun erreicht. Wie tut das gut! Herzlichen Dank, liebe Marja..
Leider fehlt noch die Illustration der zweiten Zeile, die deshalb noch nicht blau geschrieben wurde. Ich bin noch voller Hoffnung, dass Miss Herzfrisch sie noch nachliefert. Schließlich traf der Frühling ja auch noch mit Verspätung ein.

Die Frühlings-Mailart ist eine Aktion von Tabea  und Michaela. HIER könnt ihr die beiden anderen Gedichtzeilen anschauen, die bisher bei mir eingetroffen sind.

Meine eigenen Illustrationen beziehen sich auf die achte Zeile des Mörike-Gedichtes und sind erst Mitte Mai an der Reihe verschickt zu werden. Mittlerweile sind sie verpackt, auch die Umschläge liegen bereit. Ich schreibe noch an den persönlichen Briefchen und an einer kleinen Überraschung.
So - mehr wird nicht gezeigt, nur eine Umschlagecke.

 



Samstag, 13. April 2013

Der Aprilhimmel

So schnell kann sich das Aprilwetter verwandeln. Gerade herrschte doch noch freundlicher Sonnenschein.
Binnen zehn Minuten fing es an, heftig zu regnen und zu gewittern.


Ein eindrucksvolles Himmelsschauspiel, das ich gestern noch mit der Kamera einfangen konnte, bevor die Hunde und ich einen Spurt einlegen mussten (und noch unterwegs vom besten Ehemann der Welt gerettet wurden).
Die Raumfee sammelt unsere Himmel freundlich ein. Eine schöne Idee, die einen dazu animiert, den Blick öfters nach oben zu richten. 

Freitag, 12. April 2013

12 von 12 im April

Zwölf Fotos von meinem 12. April mit perfektem Aprilwetter. Während am Morgen noch dicke Wolken ein paar Regenspritzer zu verteilen suchen, scheint nachmittags die Sonne. Zeit, mal im Garten nachzusehen, was in den nächsten Wochen so zu tun ist. Am Morgen überflüssigerweise noch mit Regenschutz unterwegs, wird man dann unversehens am späten Nachmittag von einem gewittrigen Sturzregen überrascht. So was!

1 Morgens am Bach. Wer hat sich denn da hinter den Schlüsselblumen versteckt? Überall beginnt es zu blühen und man bekommt endlich keine Eisfinger mehr beim Fotografieren.
2 Der Lockenhund nutzt die Fotopause, um zu inspizieren, was sich unter der Erde so tut. Für alle Sinne ein toller Morgenspaziergang - ganz ohne den vorhergesagten Regen.

3 Im Mühlenladen hereinschauen. Brezeln, Brötchen und Eier mitbringen.
4 Im Rathaus endlich den Reisepass beantragen. Ich hab mit einer langen Warteschlange gerechnet, stattdessen herrschte gähnende Leere in den Gängen.



Am Kleinmädchen-Sommerkleid weiternähen und feststellen, das ein passender Reißverschluss fehlt. Den muss ich dann morgen in der Stadt besorgen.
6 Stoffe sichten und überlegen, welche Stoff in meinem kleinen ersten Quiltversuch zur Verwendung kommen sollen.


7 Während die Fellträger die Sonne genießen, die durch die großen Fenster scheint (*Kreisch* die schreien nach einem Fensterputz) ,
8 eröffne ich den Frühjahrsputz, in dem ich beginne, in den Küchenschränken lang gehortete aber nicht mehr benutzte Dinge auszusortieren.

9 Durch den Garten gegangen und Entdeckungen gemacht.
10 Beim Hundespaziergang kommt Lebensfreude auf. Die gewittrige Regendusche überrascht erst nachher.


11 Dieser Kastanienbaum hat sich Großes für die nächsten Wochen vorgenommen. Was für Farben, herrliche Inspirationsquellen!
12 Das Quiltbuch habe ich mir schon mal bereit gelegt. Ich hoffe, dass ich heute abend mal dazu komme, die Nase hineinstecken. Auf den ersten Blick scheint es sehr übersichtlich und informativ zu sein.

12 von 12 ist eine Aktion von Caro vom Blog  "Draußen nur Kännchen" 


Friday Flowerday - Anemonen

Irgendwann im Winter kommt die Zeit, wo ich es nicht mehr aushalte ohne Blumen. Dann brauche ich ganz dringend etwas Blühendes, Buntes. Es beginnt die Zeit der Hyazinthen, Narzissen und der Tulpen (gerne als Zwiebelpflanzen, die dann nachher im Garten ausgepflanzt manchmal tatsächlich im nächsten Jahr unerwartet blühen).
Wenn draußen in der Natur die ersten Schneeglöckchen, Krokusse und schließlich der Huflattich zu finden sind, bin ich so glücklich. Eigentlich versprechen sie ja den baldigen Frühling, wobei man dem Wörtchen "bald" nicht in jedem Jahr trauen darf. 
 Gestern konnte ich nicht an den hübschen Anemonen vorbei gehen.  


Sie dürfen ganz allein ihre Farben strahlen lassen. Die feinen schwarzen und weißen Elemente finden sich in den Federn und dem Porzellan wieder.


Eine schöne Aktion vom Holunderblütchen. Das passt doch im Frühling zum Holunder, oder?

Etwas am Freitag

Ich bin schon ganz kribbelig. Gestern habe ich die dicken Winterjacken fortgeräumt und bin draußen schon in der nächst dünneren Jacke ins Schwitzen gekommen. Klar, dass die Freitagsfragen heute frühlingshaft beantwortet werden.  


1 - Etwas Aufregendes - Der Frühling kommt! Endlich! Es gab selten ein Jahr, wo er so sehnlichst erwartet wurde!

2 - Etwas Neues - Irgendwie ging es mir wie Dorothy im "Zauberer von Oz". Ich musste unbedingt diese roten Schuhe haben. Mal schauen, was passiert, wenn ich die Hacken dreimal zusammenschlage...


3 - Etwas Schönes - Blauer Himmel über dem See und freie Sicht auf die Alpen. Eigentlich ist der See immer schön, bei jedem Wetter.

4 - Etwas Blumiges - Die Blumen draußen werden wahrscheinlich ab dem Wochenende förmlich explodieren. In der Zwischenzeit freue ich mich an den Anemonen.


5 - Etwas auf meinem Schreibtisch was ich sehr liebe? - Oh nein! Wenn ich was gerne hab, stelle ich es mir geflissentlich nicht auf meine Arbeitsfläche. In der Regel breitet sich dort nämlich das Chaos eine kreative Schaffensmenge aus, die alles bedeckt. Für kleine Zwischennotizen mag ich die kleine Schiefertafel. 


Steffi von Ohhhmhhh hat sich wieder die netten Fragen ausgedacht.

Mittwoch, 10. April 2013

Der Frühling und das Mammut

Habt Ihr es schon gehört? Am Wochenende soll er kommen, der Herr Frühling. Wo hat er sich so lange herumgetrieben?
Noch ziehen Regenschauer und frische Böen durchs Land. Da lass ich mir gern für den kommenden Sonntag 20 Grad versprechen.
Und wie sieht es draußen in der Natur aus? Da müsste doch alles ungeduldig in den Startlöchern hocken.
Die Tulpen und Osterglocken sind in unserer Gegend noch recht kritisch und zurückhaltend. Die müssten nach der reichlichen Wässerung in dieser Woche dann bei Sonnenschein förmlich explodieren. Hinter den Bäumen zieht schon kräftiges Blau auf.


Am Bach haben die Schlüsselblumen den letzten Schnee überstanden. Schau an, auf dem See tanzen die Schwäne! Schade, dass ich das nicht filmen konnte, das sah so wunderschön aus.
Hinter dem morgendlichen Dunstschleier über dem See sieht man die noch verschneiten Alpen.


Ach ja, ein Mammut habe ich auch noch getroffen. Das muss wohl gedacht haben, die Eiszeit hielte länger an.


Okay, es ist eine Hängende Fichte, aber sieht es nicht wie ein Mammut mit einem Jungtier aus?