Donnerstag, 28. Februar 2013

Maschen...

Stricken und Häkeln habe ich in der Grundschule gelernt. Dank der Hilfe meiner lieben Mutter habe ich die Puppenmütze und den Puppenschal tatsächlich fertiggestellt (dabei waren mir Puppen eigentlich eher gleichgültig). Natürlich haben wir dort auch Topflappen häkeln dürfen. Das hat mich so begeistert, dass ich für die nächsten Jahre Strick- und Häkelnadeln links liegen ließ.
Dafür standen auf dem (Mädchen-)Gymnasium dann im Handarbeitsunterricht das Sticken von Kreuzstichen und Hohlsäumen an.
(Nochmals herzlichen Dank an meine unermüdliche Mutter!!) Dass ich danach tatsächlich nochmal Spaß an Handarbeiten bekommen habe, wundert mich selber.
Irgendwann in der späten Pubertät hat mich tatsächlich die Maschensucht erwischt. War der tolle Strickpullover im Schaufenster viiiel zu teuer? Dann strickte ich ihn mir eben selber. Norwegermuster, Zopfmuster - das wäre doch gelacht, wenn ich das nicht schaffen würde!

Das Maschenfoto zeigt allerdings nicht mein Werk, denn Häkeln kann ich nicht wirklich. Dieses herzige Mützchen, das seine kleine Trägerin in den USA gefand, hat meine jüngste Tochter gehäkelt. Also von mir hat sie das nicht...



Viel mehr Maschen findet Ihr beim Fotoprojekt von Luziapimpinella.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Der traurige Wald


Seid Ihr auch oft im Wald unterwegs? Mit den Hunden laufe ich eigentlich täglich durch den Wald oder am Waldrand entlang. Sommers wie winters, bei jedem Wetter.Ich liebe es, die Natur zu beobachten, in den Wald hinein zu lauschen. Die Hunde haben sich anständig zu betragen und auf dem Weg zu bleiben.
Doch so ganz ungetrübt sind diese Naturerfahrungen nicht.    
In den letzten Jahren ist mir zunehmend aufgefallen, in was für einem Ausmaß mit dem steigenden Holzpreisen abgeholzt wird, als gäbe es kein Morgen mehr. 
In der März-Ausgabe der Zeitschrift  "National Geographic" stiess ich auf einen Artikel aus der Serie "Das gute Beispiel" über Menschen, die sich das Prinzip der Nachhaltigkeit zu eigen machen.Diesesmal wurde P. Wohlleben, der "Robin Hood  der Eifel" vorgestellt, ein Förster, der sich den Regeln der klassischen Waldbewirtschaftung widersetzt. 
Seine Sichtweise, dass nicht nur der tropische Regenwald gefährdet ist, sondern auch unsere heimischen Wälder unter dem Raubbau leiden, konnte ich sofort nachvollziehen.

Der Wald wird im großen Maßstab ausgebeutet. Nicht der Naturschutz steht im Vordergrund, sondern der Profit.
Aus demselben Grund ist der Wildbestand in unseren Wäldern bekanntermaßen viel zu hoch. Oftmals wird er angefüttert. Der Wald muss darunter leiden.   
Wegen der geringen Arbeitskosten wird schweres grobes Gerät zur „Holzernte“ verwandt. Das schwere Gerät schadet dem Waldboden nachweisbar. Das Bodenleben wird zerquetscht und erstickt. Wer jemals gesehen hat, wie da "Wald geerntet" wird, kann sich das gut vorstellen.
Infos finden sich auch im Internet unter „Wald in Not“.
Ich bewundere den Mut dieser Menschen, wie dem Förster aus Hümmel, der sich mit seiner unbequemen Meinung eine Menge Feinde macht. Wie schön, dass das die Presse auf diesem Weg würdigt.




Dienstag, 26. Februar 2013

Blauer Himmel

Tage an denen man den blauen Himmel oder sogar die Sonne sehen kann, sind in den letzten Wochen wirklich Mangelware gewesen. Aber - Hurra! - es gibt diese seltenen Stunden noch. Sooo wohltuend!


Sogar dick eingewollte Schafe haben wir getroffen, die den Schnee zur Seite scharten, um ans Grün zu kommen.
Der liebste Hütehund von allen erinnerte sich an seine Gene, aber nur ganz kurz. Gucken darf man ja mal - aber im frech Gucken waren die Schafe eindeutig überlegen.




 

Montag, 25. Februar 2013

Buchthema Januar / Februar

Im Januar stellte das Team der "Lesenden Minderheit" seinen LeserInnen die Aufgabe, ein Buch zu lesen, welches sie geschenkt bekommen haben. Kein Problem, denn kurz nach Weihnachten habe ich immer ein paar noch ungelesene Bücher zur Hand, denn schließlich standen einige Bücher auf meinem Wunschzettel und hinzu kamen noch schöne Überraschungsbücher. Mittlerweile hat sich dieser Stapel ungelesener Bücher natürlich längst in Nichts aufgelöst. Für dieses Buchthema habe ich schließlich ein Geschenk vom jüngsten Tochterherz ausgewählt.
Da in den letzten Wochen meist die Farbe Grau vorgeherrscht hat, passt das Buch hier wunderbar hin. Ein Buch über das Grau des Lebens... ja, auch....
Aber dieser Hund?
Es sieht fast aus, als hätte ich ein Hundebuch geschenkt bekommen. Ja, es handelt sich um einen Roman rund um einen Hund, aber ein Hundebuch? Nein... 

Rebecca Hunt:
Mr. Chartwell

1964:. Sir Winston Churchill steht kurz davor, sich aus der Politik zurückzuziehen. Die letzten Arbeitstage fallen ihm nicht leicht. -
Zeitgleich hat die junge Witwe Esther Hammerhans, angestellt in der Bibliothek des britischen Unterhauses, annonciert, dass sie ein kleines Zimmer, das ehemalige Arbeitszimmer ihres verstorbenen Mannes, möbliert vermieten möchte. 
Beide Personen haben eines gemeinsam: ihre Bekanntschaft mit Mr. Chartwell.
Churchill muss seine Bekanntschaft schon lange Jahre ertragen. Bei Esther klopft er gerade erst als potentieller Mieter an die Haustür.  Dass Esther zunächst schockiert ist, ist verständlich, entpuppt sich doch der massige Schatten vor der Tür als ein auf zwei Beinen laufender, schwarzer Hund, sprechend, mit merkwürdigen Manieren Als Mr. Chartwell stellt er sich vor – nach dem Familiensitz Churchills in Kent. Mit zunehmender Vertraulichkeit wird Esther ihn bald Black Pat nennen.
Trotz anfänglichem Abscheu erliegt Esther schließlich dem charmanten Witz und dem Mietangebot von 1000 Pfund, die Mr. Chartwell auf die Waagschale wirft. 
Über Esther liegt ein schwermütiger Schatten, seit sich ihr Mann Michael zwei Jahre zuvor das Leben genommen hat. Black Pats Ausstrahlung greift allmählich Besitz von ihr. Darf er zunächst nur im Garten nächtigen, liegt er bald im Wohnzimmer, vor ihrer Schlafzimmertür und wird zum immer häufiger auftauchenden Begleiter.
Black Pat wartet nicht lange damit, seine Unarten auszuleben, seinen strengen Geruch, seine Rüpelhaftigkeiten,  seine unappetitlichen Essgewohnheiten, seine dunkle Aura. Daneben ist er ein gelegentlich recht witziger, ja sogar charmanter Gesprächspartner. Esther schwankt zwischen Ekel und Sympathie.

Churchills Beziehung zu Black Pat ist schon alt, beständig macht er ihm das Leben schwer und versucht, ihn niederzudrücken. Churchill weiß, dass er  ihn nicht loswerden kann, aber er versucht, souverän damit umzugehen
 Gerade als Black Pat Einfluss auf Esther lähmende Traurigkeit und sozialen Rückzug bewirkt, muss Churchills kranke Sekretärin ersetzt werden, denn das Diktat seiner Abschiedsrede steht an.. Esther soll für sie einspringen. Das kommt Black Pat durchaus sehr ungelegen. -

Sein Erscheinungsbild verdankt Black Pat indirekt Winston Churchill, dieser benannte seine immer wieder auftauchende Depression „black dog“ (schwarzer Hund).
 Ich habe beim Lesen immer einen bärigen, großen Hundetyp vor Augen gehabt, vielleicht eine Tibetdogge (Do Khyi) oder einen Neufundländer.
Nein, so dunkel und bedrückend wie es klingt, ist dieses Buch nicht.  
Die Gespräche zwischen Esther und Black Pat werden von einem ganz speziellen Humor getragen. Man merkt, wie Lachen und die Traurigkeit ineinander übergehen. Mit Esther zusammen erkennt der Leser die Depression als Grund für den Tod von Esthers Mann und trotzdem gewinnt Black Pat charmant und treuherzig zunehmend Sympathiepunkte.  Fast wie ein Sog, in den Esther sich verliert.
Mut machen die Aspekte des Buches, die von der Kraft, sich zu wehren und von innerer Stärke erzählen, diesbezüglich hat mich besonders die Darstellung von Churchills Frau berührt.

 Ein origineller Zugang zu einem dunklen Thema.
(Ich bin heilfroh, dass mein großer schwarzer Hund eher die eigene Freiheitsliebe als die Kontrolle meiner Person auf seine Fahnen geschrieben hat, - und besser erzogen ist er allemal.)     
Bei der LESENDEN MINDERHEIT findet Ihr weitere Links zu Buchbesprechungen und - ein neues Lesethema. Vielleicht habt Ihr Lust mitzumachen.


Samstag, 23. Februar 2013

Grauschattierungen

Die Farbe der vergangenen Woche ist eindeutig Grau , in allen Schattierungen und Variationen. Dazwischen noch ein paar Lagen Weiß, repräsentiert durch den flöckelnden Schnee, der gerade hauchfein vor meinem Fenster zu Boden taumelt. Ich hatte zwar immer meine Kamera dabei, aber es gelang mir nicht, blauen Himmel einzufangen.
Um das samstägliche Himmelsbild etwas aufzulockern, gebe ich noch eine Runde grauen See mit. Ganz fein deutet sich auf dem Foto an, dass die Sonne es wenigstens versucht hat, das Hochnebelgrau zu durchdringen.


Die Enten lassen es sich derweil nicht verdriessen und üben sich im Eislauf. So bekommt der Teich wenigstens auf dem grauen Eis noch ein feines Muster.

So, diese Fotos sende ich jetzt der "Raumfee" in ihre Himmelssammlung und begebe mich dann an meine Nähmaschine, um schöne bunte Stoffe zu verarbeiten. Etwas Farbe brauche ich nun denn doch.

Freitag, 22. Februar 2013

Wochenhighlights - FFF

Neben Februargrau, Eiswind und Neuschnee hat es in dieser Woche doch auch nette Momente und schöne Dinge gegeben. Welches waren die schönen Glanzpunkte, die mir die (fast) vergangene Woche geschenkt hat? 
Frage: Welche Dinge haben diese Woche verschönert?





1. Geburtstagsblumen und -kerzen: Denn dieses kleine Blumenmädchen hat Geburtstag und zwar ganz genau heute.
Lass Dir von deinen Mädels und dem Liebsten BIG HUGS geben!
Happy Birthday! We all love you!


2. Mit schönen Winterlingen hat mich diese Woche beglückt und mit einem feinen neuen Frühlingspullover mit Streifen in  hoffnungsvoll leuchtendem Winterlingsgelb.

3.  Frühlingslicht und Frühlingsvorboten, die keck an die Oberfläche dringen. (Nur Mut, ihr schafft das, auch wenn schon wieder eine Ladung Schnee draufkommt! Kopf hoch!!!)

4. Die Erinnerung an diese wunderwunderbaren Bücher des verehrten und nun leider verstorbenen Otfried Preußler. Wir besitzen sie alle und haben es so genossen, sie unseren Kinder wieder und wieder vorzulesen. Danke, Otfried Preußler!!!
(Jetzt weiß ich wieder, wer mein Lieblingsbuchcharakter ist: Krabat!)

5. Der mit den Nähmaschine gemalte Fuchs. Zum ersten Mal habe ich ausprobiert, mit der Nähmaschine zu malen, das macht Spaß.

Weshalb diese Woche auch von anderen Menschen geliebt wird, könnt Ihr HIER beim  FrageFotoFreitag im Blog ohhhmhhh und gesammelt DA nachlesen.






Donnerstag, 21. Februar 2013

BWYFI # knallblau - bright blue

Geht es Euch auch so? Derzeit brauche ich ganz dringend Farben um mich. Dabei gehört das Blau  ganz eindeutig zu meinen Lieblingsfarben. Wenn oben zwischen dem Wolkengrau ein bisschen Blau durchblitzt hebt sich sofort meine Laune. Selbst wenn zwischen all den todlangweiligen schwarzen, grauen, silbernen, weißen Autos mal ein knallblaues, feuerwehrrotes oder knatschgelbes vorbeizieht, freue ich mich.

Die Farbe Blau erinnert mich an Griechenland: der knallblaue Himmel, die blauen Tische im Kafenion, das blaue Meer.... Um Blau zu finden brauche ich nicht wegträumen oder Fotos aus dem Archiv hervorzukramen.
Trotz Februargrau und Schneeweiß bin ich in dieser Woche dem Knallblau mehrfach begegnet:

    Mehr Knallblaues findet sich bei Luziapimpinella

 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Projekt 12tel Blick im Februar

Aus meinen Lieblingsstellen, an denen ich gerne den Lauf der Jahreszeiten verfolge und mit der Kamera einzufangen versuche, habe ich im Januar eine für dieses Projekt ausgewählt. 
Einmal im Monat fotografiere ich nun zur selben Tageszeit am selben Ort  das gleiche Motiv und dokumentiere die Veränderungen, die sich im Laufe dieses Jahres dort ergeben.
Immerhin haben sich im Februar gleich zwei unerwartete Mitspieler ins triste Grau eingebracht.
Zum besseren Vergleich sammele ich alle Monats-Fotos auf eine separaten Seite HIER   (siehe oben)

Februar

 Wie mein treuer vierbeiniger Begleiter bei diesem Fotoausflug diese Momente jeweils erlebte, kann man HIER   (siehe oben)  zusammengefasst betrachten.
Dieses Mal habe ich das Hundefoto einen Tag später aufnehmen müssen, weil ich an meinem Fototag den falschen Hund dabei hatte. ;-)


HIER werden alle Teilnehmerfotos gesammelt. Dort gehe ich gleich mal schauen. 

Und zum Spaß und der Vollständigkeit halber noch der falsche Hund am richtigen Fototag:





Dienstag, 19. Februar 2013

Stöckchen gefunden

Meine Hunde sammeln Stöckchen. Mal schauen, ob mir das auch gefällt. Auf einem meiner sehr gern gelesenen Blogs HIER habe ich ein Stöckchen gefunden und die dazugehörigen Fragen unten beantwortet.

Vielleicht hat jemand von meinen lieben LeserInnen Lust, auch mitzumachen und nimmt das Stöckchen und meine unten stehenden Fragen mit. Lasst es mich dann bitte durch einen Kommentar wissen, damit ich mitlesen kann.


11 Dinge über mich:

1. Ich liebe Schokolade. Auch mit Chili. Auch im Tee. Am liebsten mit viel Kakaoanteil.. 
2. Eigentlich wäre ich gerne Vegetarierin.
3. Ich habe leider bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die Punkt 2 verhindern, weil die Ernährung dann leider zu einseitig wäre.  
4. Tolle Kinder- und Bilderbücher gehören immer noch zu meiner Leidenschaft.
5. Ich mag keine schwarzen und grauen Autos.   
6. Ich fotografiere sehr gerne.
7. Ich gehe gern durch den einsamen Wald, aber nur mit Hund.
8. Ich habe keinen Fernseher.
9. Mein Handy kann nur telefonieren und fotografieren.
10. Ich kann schwedisch lesen, aber leider nicht mehr gut sprechen.
11. Mathematik gehört nicht zu meinen Stärken (Prompt hatte ich den elften Punkt vergessen, öhm).


11 Fragen an mich

1.      Euer Lieblingsbuchcharakter?
Ich habe eigentlich in jedem Buch einen Lieblingscharakter, aber keinen speziellen Lieblingsbuchcharakter.
edit: es ist Krabat. 
2.      Haustier oder kein Haustier? 
Ohne ein Haustier könnte ich nicht mehr sein. Ich liebe unsere Fellnasen, Hunde und Katze.
3.      Wohin würdet ihr gerne mal reisen?
In die USA, nach Portugal, nach Schweden, ähm, wie wäre es mit einer Weltreise?
 4.      Euer Lieblingsmärchen?
 "Zwerg Nase" von Wilhelm von Hauff. Schon immer. 
5.      Trockner oder Wäscheständer?
Der Wäscheständer. Unser Trockner, ein subfossiles Modell, läuft nur im äußersten Notfall
6.      Eine liebenswerte Marotte von euch?
Ich finde für alle Geheimzahlen die aberwitzigsten (so meine Familie) Eselsbrücken. 
7.      Und eure größte Schwäche?
Seitwärts Einparken ist nicht wirklich mein Ding. 
8.      Warum bloggt ihr eigentlich?
 Anfangs damit meine weitverteilte Familie mitbekommt, was ich so treibe. Mittlerweile einfach aus Spaß am Schreiben und Fotografieren.
9.      Welchen Film könntet ihr euch immer wieder ansehen?
"Charlie und die Schokoladenfabrik"
10.  Mögt ihr den Winter?
Solange die Straßen schnee- und eisfrei sind, kann ich mich noch mit dem Winter abfinden. Aber eigentlich bin ich froh, wenn er endlich vorbei ist. 
11.  Euer liebster Rückzugsort?
Ein Buch. Einfach abtauchen und weg bin ich.

Meine 11 Fragen an Euch:

1. Das Lieblingsbuch Eurer Kindheit?
2. Wovor ekelt Ihr Euch?
3. Wohin würdet Ihr gern auswandern?
4. Was wäre Euer Traumberuf?
5. Was ist Euer Lieblingsobst?
6. Welche Farbe mögt Ihr überhaupt nicht?
7. Warum lest Ihr Blogs?
8. Könntet Ihr einen Monat ohne Fernsehen überstehen?
9. Worüber lacht Ihr am liebsten?
10. Was würdet Ihr gerne erfinden?
11. Eure Lieblingsfarbe?



Frühlingshalsbänder

Nun ja, der Wetterbericht "überrascht" uns wieder mit einer Schneeansage, aber ich habe mich trotzdem an die Frühlingshalsbänder gesetzt.
Wie wäre es mal mit pinkfarbenem Leder und Band? Das sieht an einem großen, schwarzen Hundemädchen witzig aus. (Irgendwie erinnert es mich entfernt an den Film "Natürlich blond", ich weiß auch nicht warum :-)

Das Halsband mit den Frühlingsvögeln ist für den Lockenhund, das andere eine Bestellung einer Freundin für ihren Hund.
Halsbänder nähe ich mit Zugstopp, Kette oder Clickverschluss, ganz auf den entsprechenden Hund abgestimmt.
Dieses Mal gibt es aber keine passende Leine, sonderen eine 7 m lange pinkfarbene Biothaneleine als Schleppleine für die Spaziergänge in wildreichem Gelände. Die wird gewiss keiner übersehen, hoffe ich.
Übrigens, nur mal so am Rande: In der Hundeschule lernt man, dass man seinen (gehorsamen) Hund ins Fuß oder an die Leine nimmt, wenn man einem anderen angeleinten Hund begegnet. Ob man die beiden dann freilässt, kann ja dann noch kurz abgesprochen werden. Es gibt eine Menge Gründe seinen Hund anzuleinen (Alter, Krankheit, Läufigkeit, Jagdtrieb, Aggressivität etc.) und ein bisschen Rücksichtnahme selbst unter Hundehaltern fände ich toll. Keine Sorge, ich schreib hier keinen Hundeblog.


Sonntag, 17. Februar 2013

Wochenrückblick


GESEHEN        „Zurück in die Zukunft I“   
GEHÖRT          Radio, bis die Batterien leer waren 
GEKLICKT      Erinnerung an die wichtigen Dinge des Lebens: REMINDER
GEFREUT         über das neueste Filmchen von OLIVE US. Schaut mal rein!
GELESEN         Jane Austen: Stolz und Vorurteil
GEGESSEN      Eine Woche mit Gerichten aus dem Kochbuch „JERUSALEM“ 
GENÄHT           Zu weit gewordene Shirts zu Kindershirts umgearbeitet.
GEKAUFT        sehr schöne Stoffe aus Dänemark. 
GETRUNKEN   ganz viel Früchte- und Yogitees
GEÄRGERT     über eine zerschlagene Auto-Heckscheibe
GELACHT       über eine witzige Werbung eines schwedischen Möbelhauses 
GEPLANT        witzige Applikationen für eine Kindertunika
GEPACKT        ein USA-Paket   
GEFUNDEN     spannende Spuren im Schnee (siehe unten)



Samstag, 16. Februar 2013

Das Schöne am Frühling...


Das Schöne am Frühling ist, dass er immer gerade dann
kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul 1763-1825

Nachdem wir gestern erst wieder eine tüchtige Ladung Schnee bekommen haben, merke ich, dass es mir wirklich allmählich reicht. Nebelgrau finde ich Anfang November noch romantisch, im Februar verstimmt mich der ständig graue Himmel (um nicht zu sagen, dass ich muffelig werde...). Schneestampfen im Dezember ist allemal lustig, im Februar kann ich dem Schnee leider weitaus weniger abgewinnen.
Also muss Farbe ins Haus!
Nachdem Hyazinthen, Osterglöckchen, Tulpen etc. unserem Wohnbereich ein Gefühl einer kleinen Gärtnerei verliehen haben, lasse ich jetzt in meiner Blütensucht Forsythien-, Hasel- und Schlehenzweige vorblühen.

Wahrscheinlich geht es  mir nicht alleine so. Auf den astronmischen Frühlingsanfang müssen wir halt noch genau 32 Tage bis zum 20.März warten. Wenn wir ihn dringender brauchen, orientieren wir uns praktischerweise am meteorologischen Frühlingsbeginn, den man auf den 1. März gelegt hat, also nur 13. Tage. Ob sich das Wetter daran hält?  

Wenn ich draußen in der Natur bin, halte ich natürlich immer Ausschau. Die Schneeglöckchen habe ich ja schon vor Tagen präsentiert. Wie schön, dass die  Zaubernuss (Hamamelis) auch bei Schneewetter blüht. 
Und dass alles schon in Erwartung wärmerer Temperaturen und schmelzendem Schnee in den Startlöchern hockt, sieht man auch.
Wie tröstlich, selbst Herrn Goethe ging es nicht anders:


 Ich kann es kaum erwarten,
 Die erste Blum im Garten,
 Die erst Blüt am Baum.
 Sie grüssen meine Lieder,
 Und kommt der Winter wieder,
 Sing ich noch jenen Traum.

Und - ich gebe es zu - der Himmel ist durchaus nicht immer grau, sondern gibt sich redliche Mühe, uns ein bisschen zu verzaubern.

   
 Wer sich noch ein bisschen himmlisch verzaubern lassen möchte, guckt mal bei der lieben Raumfee rein, die eine schöne Himmelssammlung angelegt hat.  

Freitag, 15. Februar 2013

Geschichten aus dem Kleiderschrank / FFF

Kennt Ihr das auch, dass Ihr bei der (halb-)jährlichen Durchschau des Kleiderschranks bei bestimmten Sachen innehaltet, sie anschaut und Ihr sofort eine Geschichte oder ein Erlebnis vor Augen habt, etwas. was ganz eng mit diesen Kleidungsstücken verwoben ist?
Je nachdem wie schön die Geschichte ist oder wie sentimental man selber sein mag, darf das Kleidungsstück bleiben, das nächste Jahr, vielleicht auch das übernächste. Oder noch länger, weil es absolut trennungsresistent ist. Auch wenn man aus den Sachen längst rausgewachsen ist oder sie alles andere als modisch geworden sind...
Ich habe mal einen flüchtigen Blick in meine Schränke geworfen, hab all die netten, modischen und tragbaren Klamöttchen zur Seite geschoben und sofort ein paar unverzichtbare Geschichtenträger herausgezogen.

Diese herrlichen Wollhandschuhe stammen aus Lappland. Dorthin wurden wir als Studenten zur lebensnahen Erweiterung unserer schwedischen Sprachkenntnisse geschickt.  Aus allen möglichen Ländern Europas war die Gruppe zusammengesetzt. Klar, dass wir eine Menge Spaß hatten. Det har varit jätteroligt!
Die Natur Lapplands war einfach überwältigend. Ein paar Jahre lang habe ich diese Handschuhe aus Lappland im Winter getragen. Jetzt schone ich sie, denn sie sollen mich daran erinnern, dass ich irgendwann wieder nach Lappland fahren muss. Unbedingt.

Was kringelt sich da unter den Söckchen in allen Farben? Okay, die darf eigentlich niemand sehen.
Diese Entdeckung auf einer Messe verrät mich als Besitzer eines Aussies, deswegen trage ich sie eigentlich nur daheim auf dem Sofa. Viel zu schade um sie durchzulaufen.

Wer eine Kindheit wie in Bullerbü verleben möchte, braucht dazu Kleidung, mit der man über die Zäune klettern, Bäume erklimmen, durch Bäche waten, Wiesenhänge herunterrollen, Bollerwagenrennen veranstalten, Äpfel klauen. Brombeeren pflücken etc. kann, ohne auf Dornen, Dreck, Nässe, nervende Mütter und ähnliche unwichtige Dinge irgendeinen Gedanken verschwenden zu müssen. Leider ist meine eigene rote Kinderlederhose verschollen, aber meine drei Töchter haben in langen Lederhosen Bullerbü erlebt. Nachdem sie aus ihnen herausgewachsen sind, wurde ich beauftragt, sie zwecks späterer Vererbung sorgsam im Kleiderschrank zu bewahren.
Sentimentalitäten meinen eigenen Hosen gegenüber habe ich übrigens nicht (bis auf die rote Lederhose, schnief...).

Damit noch Platz für modischen Firlefanz im Kleiderschrank bleibt:, kann man geliebte, aber nicht mehr wirklich tragbare Kleidungsstücke auch dem Recycling am Nähtisch zuführen. Hier habe ich ein Mitbringsel vom Schüleraustausch in Texas in ein Kosmetiktäschchen verwandelt. Erinnert mich an die Ängste wegen eines nahenden Hurricane... 

Leider häufen sich auch in meinem Stoffschrank Dinge in Erwartungshaltung, wie dieser Stoff, der seit letztem Jahr darauf wartet, dass ich endlich einen passenden Blusenschnitt dafür finde. Dann könnte mich dieser als tolle Bluse durch meinen Tag begleiten und vielleicht endlich ein richtiger Erinnerungsträger werden.

Steffi von ohhhmhhh sammelt heute viele, bestimmt auch modischere Kleidungsstücke mit Geschichten:
HIER und DORT

Donnerstag, 14. Februar 2013

beauty is where you find it # morning /morgen

Morgende können so herrlich sein! So frisch und unverbraucht, so leicht und leuchtend. Manchmal wünsche ich mir, dass ich ein früher Vogel wäre.    
Immerhin zieht mich helles, sonniges Morgenlicht eher aus dem Bett als ein dumpfes, dunkles Wintermorgengrau. Doch erst an der frischen Luft werde ich richtig wach.

Heute schenke ich Euch einen Spätwintermorgen am See, ganz frisch gestern morgen eingefangen. Und dann, als einen verlockenden Ausblick, ein Morgen-Foto aus dem letzten südlichen Frühling.


 
Nic von Luziapimpinella fängt einen Morgen nach dem anderen ein und stellt sie HIER in ihre Sammlung. Viel Spaß beim Anschauen!


Mittwoch, 13. Februar 2013

Noch schnell etwas backen

Ich bin ja ein großer Fan der griechischen Sesamkringel "Koulourákia" und war deswegen schon sehr gespannt, wie denn die Sesamkekse (Ka’ ach Bilmalch) in Ottolenghis "Jerusalem"-Kochbuch geraten. Natürlich haben sie einen ganz anderen Charakter, eher Kleingebäck als Brot.
Schnell waren sie gebacken, aber ebenso schnell verschwanden sie vom Gebäckteller. Ich hatte gar nicht die Zeit, den passenden Dip dazu auszuprobieren. Egal ob zum Kaffee oder zum Wein, sie waren immer ein angenehmer, leckerer kleiner Happen.


500 g Mehl
100 ml Sonnenblumenöl
100 g weiche Butter
1 Tl Trockenhefe
1 Tl Backpulver
1 Tl Zucker
1 ½ Tl Salz
1/2 Tl Kreuzkümmel
1 ½ Tl grob zerstossene Fenchelsamen
100 ml lauwarmes Wasser
1 Ei (M)
Je 1 Tl schwarze und weiße Sesamsamen

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl in eine Schüssel geben. Öl, Butter, Hefe, Backpulver, Zucker, Salz und die Gewürze dazugeben und vermengen.
Nach und nach etwa 100 ml lauwarmes Wasser unterrühren, bis der Teig glatt ist. Einige Minuten durchkneten.  
Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig Kugeln von etwa 25 g formen und zu 1 cm dicken und 12 cm langen Streifen rollen. Zu Ringen rollen und im 2 cm Abstand voneinander auf das Blech legen. Mit verquirltem Ei bestreichen und mit dem Sesam bestreuen. 30 Minuten gehen lassen.
Danach in den Ofen schieben und 22 Minuten backen. Auskühlen lassen .
Lasst es Euch schmecken, und Beeilung, sonst sind schon wieder alle weg....


Dienstag, 12. Februar 2013

12 von 12 im Februar

 Bis morgen; Aschermittwoch, ruht hier in der Gegend das öffentliche Leben, stattdessen regieren die Narren (also die verkleideten, ähem).  Zeit für einen ruhigen Wintertag am Kamin, Zeit für einen gemütlichen 12. im Monat Februar mit 12 Fotos des Tages. 



  1 Müslifrühstuck 2 Beim Bäcker reinspringen 3 Mit dem Hund durch den Wald toben 4 Natur betrachten und sich an den Haseln freuen 5 Selbstgebackene Zitronen-Mini-Gugl kosten 6 Nähprojekte der nächsten Wochen sichten 7 Kürbis-Gruyere-Suppe, lecker 8 Schönheits-Op Heilungsversuch einer zu innig geliebten schwedischen Katze, 9 Mitleid mit dem Tochterherz, kann mich trotz bestandener Prüfung nicht mehr an Statistik erinnern, Erinnerungsloch  10 Hasenspuren verfolgt 11 Zum ersten Mal Berberitzen ins Essen / Safranreis mit Pistazien und Berberitzen 12 In Zeitschriften blättern, da gestern Nacht Jane Austen zu Ende gelesen


Ich bin gespannt, was sonst am 12. Februar so passiert ist. Bei Frau Kännchen ist es aufgelistet.

Samstag, 9. Februar 2013

Februarhimmel

Heute richte ich meine Kamera lieber nicht direkt hoch in Richtung Himmel, denn dann würde ich nur ein paar dicke Schneeflocken auf der Linse haben. Aber im Laufe dieser Woche habe ich ein paar mal den Himmel ins Visier genommen und möchte Euch mal zeigen, wie unterschiedlich sich das Bild gestalten kann.

Morgens mit freier Sicht auf den See und die Alpen erlebt man immer wieder herrliche Schauspiele:

Ich hab gestern schon ein Foto aus dieser Serie gezeigt. Das Himmelsschauspiel vor dieser imposanten Kulisse fasziniert mich immer wieder, ein richtiger Glücksmoment. Denn nur 5 Minuten später ist er vorbei.

Nein, der Februarhimmel ist nicht nur grau. Selbst im verschneiten Wald verfolgt mich das strahlende Februarhimmelsblau (ich liebe die deutsche Sprache und ihre kreativen Spielräume ;-)


Das lichte Blau schicke ich jetzt mal zur Katja, der Raumfee, die im Februar nur Grau sieht. HIER

Freitag, 8. Februar 2013

Der Freitagsfüller

1.  Am Rosenmontag geht hier die Post ab, rette sich wer kann!

2. Ich liebe sonnige Wintertage, leider gibt es zur Zeit so wenige davon.

3.  Einer meiner Träume als Kind war, ein Pferd zu besitzen.

4.  Wenn die Landschaft verschneit ist, wirkt sie immer so ruhig und friedlich. (es sei denn, die Fasnachtsmusik tönt bis in den Wald).

5.  Schnarchen gehört ins Repertoire unserer Hunde.

6.  Woher kommt eigentlich der Ausdruck „durch die Lappen gehen“?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein ebook, morgen habe ich eine Stippvisite in die Schweiz geplant und Sonntag möchte ich mal keinen Schneefall!

Wer Lust hat beim Freitagsfüller mitzumachen oder noch andere zu lesen, schaut HIER.

FFF - Fotofragefreitag

In dieser Woche stellt mich der Fotofragefreitag vor ein Problem, denn heute lautet die Frage: Was macht dich glücklich? Es gibt doch soviel, an dem man sich freuen kann, bei dem man Glück empfinden kann.
Sterne anschauen, das erste Durchschlafen des Babys, der erste Krokus, ein langersehntes Wiedersehen, ein schöner warmer Kaffee nach einem langen Spaziergang am eiskalten Morgen, eine laue Sommernacht, das Meer rauschen hören etc. pp.  Vieles davon kann ich eh nicht fotografieren. Es ist sowieso viel wichtiger, den jeweiligen Moment ganz intensiv auszukosten und aufpassen, dass man dieses tägliche kleine Glück nicht verpasst.

Das sind meine "best of"...


 Einen wunderbaren Mann und eine tolle Familie zu haben, auch, wenn uns viele, viele hundert Kilometer, ja sogar der Atlantik trennen. Wir haben uns alle lieb und das macht mich glücklich.

 
Am See zu leben und mich täglich an dem herrlichen Anblick freuen und Kraft daraus schöpfen zu können, das ist wirklich ein Glück.
Charles M. Schulz (der Autor der "Peanuts") meinte einmal "Happiness is a warm puppy.", dem kann ich nur zustimmen. Unsere Hunde gehören zum Glück dazu.    

Gesund zu sein und sich leisten zu können, sich gesund zu ernähren, genug zu essen und zu trinken zu haben - alles keine Selbstverständlichkeiten auf der Erde. Dafür bin ich dankbar und darüber bin ich glücklich.

Wer noch mehr Glückquellen kennenlernen möchte schaut HIER und HIER.


   

Donnerstag, 7. Februar 2013

beauty is where you find it # numbers / nummern

Zahlen begegnen uns eigentlich überall im täglichen Leben. Anlass genug für Nic von "Luziapimpinella" uns Nummern (numbers) als Fotothema dieser Woche zu geben.
Um mir Nummernkombinationen zu merken, kann ich mir zum Schrecken meiner Familie die schlimmsten Eselsbrücken bauen. Sie finden, die wären komplizierter als die Zahlen... Komisch...
Ich zeige mal einen negativen Auswuchs der Numierung (das arme Lamm...) und einen, den ich eher interessant finde - die Jahreszahlen an alten Häusern.

Mehr lustige Nummern findet Ihr beim Fotoprojekt "Beauty is where you find it" (Schönheit ist dort, wo du sie findest).



Mittwoch, 6. Februar 2013

Winterlinge

Okay, Winterlinge sind giftig. Aber sie gehören zu den ersten Pflanzen, die den Bienen Nektar und Pollen anbieten. Ich bin dem guten Herrn Camerarius sehr dankbar, dass er die butterblumengelben Winterlinge irgendwann um das Jahr 1588 von einer Italienreise mitbrachte und in seinem Garten anpflanzte. Intensiv und süß duften sie nach Frühling und trotzen tapfer dem Schnee und der Kälte des späten Winters.
Deshalb habe ich mich heute auch gefreut, als ich eine ganze Schar davon unter den Bäumen gefunden habe.
Sie hatten ihre Köpfe fest geschlossen, denn kurz darauf begann ein Schneeschauer...



Dienstag, 5. Februar 2013

Jerusalem

Mittlerweile habe ich schon ein paar Gerichte aus dem tollen Kochbuch von Ottolenghi und Tamimi: Jerusalem zubereitet. 
Doch zunächst habe ich in dem Kochbuch erstmal ganz ausführlich geschmökert. Die Autoren führen ihre Leser liebevoll mit einem langen Vorwort in die Geschichte und die Küche des multikulturellen Jerusalems ein. Auch jedes Gericht erhält eine schöne, längere Einleitung, die den Blick auf spezielle Zutaten, Gewürze, Art und Weise der Zubereitung, Historie, auch mal auf persönliche familiäre Hintergründe lenkt. Es macht Spaß, sich da einzulesen.   

Mir haben die wirklich gut fotografierten Bilder gefallen, sie konzentrieren sich auf das Gericht und stellen zusätzlich eine Verlockung dar, gleich mit dem Kochen loszulegen.
Die Kapiteleinteilung ist logisch (Gemüse, Gefülltes, Fleisch etc. ), das Register ordnet gleichzeitig nach Zutaten, als auch nach Rezeptbezeichnungen.
Das Buch verfügt über ein Lesebändchen, mehr wären auch nicht unpraktisch gewesen. Aber ich pflastere die Kochbücher eh meist mit Klebe-Merkzetteln voll. 

Ich bin ja ein Fan von wirklich professionell designten Covern. Für dieses tolle Kochbuch wurde ein wunderschön gestalteter Leineneinband gewählt, der sich auch gut anfühlt – aber…. Das Problem ist nur, dass er sich überhaupt nicht für den Einsatz in der Küche eignet (zumindest nicht in meiner). Also muss ich das Buch auf dem Esstisch ablegen und ab und zu zwischen Herd und Esstisch pendeln. Hält ja auch fit…

Fazit: mich fasziniert diese Vielfalt an kulinarischen Einflüssen, die in diesem Kochbuch zusammenfließen. Obwohl ich zwei riesige Gewürzschubladen habe (ca. 65 Gewürze), fehlten mir denn doch zum Nachkochen zwei, die ich mir gleich besorgt habe Sumach und Za’atar.

Uns hat der Kürbis mit Tahini-Sauce sehr gut geschmeckt.



1 gr. Butternusskürbis (1,5 kg) in 2x6 cm große Streifen geschnitten (ich habe Muskatkürbis genommen, das passte auch)
2 rote Zwiebeln in Spalten
50 ml Olivenöl
3 ½ EL helles Tahini (Sesampaste)
1 ½ EL Zitronensaft
1 kl zerdrückte Knoblauchzehe
30 g Pinienkerne
1 EL Za’atar
1 EL grob gehackte glatte Petersilie
Fleur de Sel  u. schwarzer Pfeffer

Backofen auf 240 Grad vorheizen.
Kürbis und Zwiebeln in einer großen Schüssel mit 3 EL Olivenöl, 1 TL Salz und etwas Pfeffer mischen. Alles auf einem Backblech vermischen (falls man die Schale am Kürbis belassen hat, mit der Schale nach oben) und 30-40 Minuten in den Backofen schieben, bis das Gemüse weich ist und etwas Farbe angenommen hat. Darauf achten, dass die Zwiebeln nicht zu dunkel werden, da sie schneller gar sind als der Kürbis und deshalb früher aus dem Ofen müssen. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Tahini in einer kleinen Schüssel kräftig mit Zitronensaft, 2 EL Wasser, Knoblauch und ¼ TL Salz verrühren, bis es die Konsistenz von sehr flüssigem Honig hat.

Mit dem restlichen Öl die Pinienkerne mit ½ Tl Salz in einer kleinen Pfanne 2 Minuten unter häufigem Wenden goldbraun rösten. 
Das Gemüse auf einer großen Platte anrichten. Mit der Tahini-Sauce überziehen, die Pinienkerne mit dem Öl darauf verteilen und mit Za’atar und Petersilie bestreuen.     

 .





Sonntag, 3. Februar 2013

Sonntagslieb-links


Es gibt wieder ein neues Filmchen von OLIVE US inklusive köstlichem Backrezept. Viel Spaß beim Anschauen und beim Nachbacken!

Man ist gehetzt und in Eile, oft gereizt. So übersieht man meistens die kleinen, einfachen Freuden des Lebens. Im Blog JUST LITTLE THINGS werdet Ihr täglich gerade auf diese kleinen Quellen von Glück und Fröhlichkeit hingewiesen. Einfach täglich anclicken und sich freuen.

Wo wir gerade beim Thema "einfach" sind: Hier ist der Name Programm. Kurz. Minimalistisch. Einfach. SIMPLE.  Eine Sammlung inspirierender Fotos.

Whole Orange & Raspberry Blender MUFFINS. Langer Name aber lecker, schnell und einfach Orange-Himbeer-Muffins klingt auch fein. Hier wird gleich eine ganze (ungespritzte Bio-!)Orange püriert und gemixt. Clickt es an und probiert das Rezept einfach mal aus. Das Ergebnis sieht lecker aus und schmeckt vorzüglich. Schaut mal:

Ja, bei uns hat es geschneit, ich brauchte keinen Puderzucker fürs Foto zu streuen...




Samstag, 2. Februar 2013

Himmlisch

Habe ich eigentlich als Kind oder Jugendliche mal den Kopf nach oben gedreht und mir den Himmel angeschaut? Ich kann mich nicht erinnern. Da ich am Rande einer Großstadt aufgewachsen bin, waren die Himmelsausschnitte auch eher etwas kleiner.
Hier am See in unmittelbarer Alpennähe werden einem oft Himmelsspektakel und -schauspiele im großen Maßstab geboten. Selbst dem nebelverhangenen Himmel kann ich noch etwas Mystisches abgewinnen.
Als besonders schön empfinde ich es, wenn auch die Seeoberfläche in diesem Spektakel eine Rolle übernimmt.

Am heutigen Samstag bekommt Ihr zwei Himmelsschnipsel der vergangenen Woche präsentiert.
Irgendwo dahinten in der Schweiz verschenkt der Himmel gerade eine Runde Regen.


Es sieht dramatischer aus, als es war: 9 Grad und trocken. Was will man mehr verlagen an einem Morgen Ende Januar...

 Die Wolken lasse ich rüber zu Katja, der Raumfee ziehen, die wird sie dann einsammeln. 


Freitag, 1. Februar 2013

Freitagsfüller


1. Ich verstehe nicht,  warum wir keine Tempobeschränkungen auf den Autobahnen haben..

2. Meine Porzellanmalstifte  sind neu.

3.  Das Problem kalte Füße habe ich nicht dank warmer Schuhe und Wollsocken..

4.  Dass Biofleisch teurer ist, finde ich o.k..


5.  Die Debatte um Kampfhundeverordnungen finde ich überflüssig. Wir brauchen einen obligatorischen Hundeführerschein vor dem Hundekauf. Das Problem hängt am anderen Ende der Leine.

6.  Politik und Verwaltung sind meist unflexibel und verbohrt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein ebook , morgen habe ich ein paar Erledigungen in der Stadt geplant und Sonntag möchte ich was Feines aus meinem neuen Kochbuch zubereiten !

HIER findet Ihr die Vorlage zu diesem freitäglichen Ausfülltext. Ein schönes Wochenende!



Color me happy - Firebrick Red

Der erste Februar - Zeit etwas Farbe in den Winter zu bringen, zumal schon wieder Schnee vorausgesagt wurde.
Rot soll es sein, Ziegelrot, so wollen es Bine (was-eigenes) und Andrea (jolijou) , die dieses monatliche Fotoprojekt initiiert haben.

Ich mag die Farbe Rot sehr gern, deshalb wäre es kein Problem in meinem Fotoarchiv zu schauen. Ich hatte aber in den letzten Tagen große Lust das Rot des späten Winters einzufangen. Dieses Winterrot hat für mich ganz andere Qualitäten als z.B. das Sommerrot oder das Weihnachtsrot...

Manchmal ist es ein bisschen EINSAM.


manchmal etwas UNTERKÜHLT, 


manchmal ganz VERLOREN,


manchmal PRALL,


manchmal IRREFÜHREND


Mal schauen, welche Rottöne sich sonst noch so finden. Schauen wir mal bei COLOR ME HAPPY  hier und da nach.