Freitag, 30. November 2012

FFF Fotofragefreitag

Jeden Freitag stellt Steffi auf ihrem Blog fünf Fragen, die man mit Fotos beantworten kann.
Dieses Mal haben mir Steffis Freitagsfragen ganz besonders gefallen. Die Antworten kamen mir prompt.

1 Was war schön diese Woche?
Die Mail aus USA, dass das seit zwei Monaten verschollene 10 kg Paket (das wir nun eigentlich fast schon abgeschrieben haben) etwas "derangiert" aber immerhin angekommen ist. Hurra! Der wertvollste Inhalt: eine zwanzig Jahre alte Waldorfpuppe, handgenäht, heiß geliebt und einfach unersetzlich. (Das Foto zeigt den  in Europa verliebenen kleinen Puppenbruder der Auswandererpuppe...) 


2 Was war doof?
Ich fand den Wintereinbruch mit Kälte und Nässe doof. Denn ich habe leider immernoch nicht die optimalen Handschuhe für Hundebesitzer mit Schleppleine gefunden. 
Kennt die jemand? Sie sollten warm sein, wasserdicht und noch so, dass man Gefühl in den Händen hat (hat man z.B. in Ski-Handschuhen häufig nicht, denn ein Skistock ist doch etwas anderes als eine Leine...)


3 Was kochst du bald?
Viele leckere Sachen aus meinem neuen Kochbuch von Ottolenghi.
Kürbis ist noch aktuell und Maronigerichte.


4 Backst du schon oder nascht du noch Gekauftes?
Ich backe lieber selber. Morgen werde ich den "besten Schoggikuchen der Schweiz"  backen.
Den hat der Schweizer Radiosender DRS 3 gekürt HIER das leckere Rezept. 
Der Teig besteht nur aus Eiern, Zucker, Butter und Schokolade. Yummy.


5 Ein Traum?
Ganz aktuell zum Wintereinbruch hier unten im Südwesten: Ich träume von einem Winter mit herrlichem Schnee überall - und mit stets schnee- und eisfreien Straßen Tag und Nacht.
(Der Alptraum der Winterreifenhersteller... :-))


Mehr Fotoantworten auf die Freitagsfragen sind bei Steffis Blog ohhhmhhh verlinkt.  

Buchthema Oktober & November



"Lies ein Buch, in dessen Titel eine Pflanze vorkommt!" war die Aufgabe vor die die "Lesende Minderheit" ihre Blogleser stellte. Ich lese ja gerne ein für mich neues Buch in diesem Rahmen. Noch ganz vom Sommer begeistert, wählte ich die "Blume" als Titelpflanze. Die Auswahl fiel auf

 Andrea Schacht: Die Blumen der Zeit.
Das Buch war eigentlich nicht als Jugendbuch gekennzeichnet und verdutzte mich deshalb recht rasch mit der Frage, für welches Publikum die Autorin schreibt. Denn so ganz mochte sie sich nicht entscheiden, so schien es mir.     

Die Historikerin Alena ist mit Hilfe einer speziellen Blumen- und Kräutermischung (die „Blumen der Zeit“) als Zeitreisende aus unserer Gegenwart in die Stadt Köln des Jahres 1376 gelangt.
Durch unglückliche Umstände misslingt ihr die geplante baldige Rückkehr, so dass sie zwei Jahre in der mittelalterlichen Stadt ausharren muss und derweil als Buchbinderin lebt und arbeitet. Sie hat sich mit den Gegebenheiten arrangiert und Freunde gewonnen. Besonders die 14 jährige Mirte, die durch das Austragen von Briefen und Waren Geld verdient, ist ihr ans Herz gewachsen. Als Alena nun ihr historisches neuzeitliches Wissen von einem nahenden Blitzeinschlag und dem darauf folgenden Feuer nutzt, um die ihr nahe stehenden Menschen – Mirte und den Ratsherrn Van Kerpen – zu warnen, greift sie in den Lauf der Geschichte ein.
Mirte, die bei der Feuersbrunst ihr Zuhause verloren, aber durch Alenas Hinweis ihr Leben gerettet hat, zieht bei Alena ein und arbeitet fortan für sie. Nach und nach wird sie von dieser in das Geheimnis ihrer Zeitreise eingeweiht.   
Die Warnung vor dem Blitzeinschlag wird bekannt und hat natürlich Folgen gerade bei den abergläubischen Menschen, die in Alena rasch eine Hexe sehen.
Mirte und Laurens, der Sohn des geretteten Ratsherrn, raufen sich trotz unterschiedlicher Herkunft und Ansichten zusammen, um der Buchbinderin zu helfen. 
Die beiden erleben ein spannendes und gefährliches Abenteuer, um die Zeitreisende zu retten, deren Leben bedroht ist. Im Verlauf dieser Erlebnisse offenbart sich einiges Interessantes über den Alltag im Mittelalter.
Die Spannung ist neben den Rettungsversuchen der beiden jugendlichen Helden  auch an die
Frage gebunden, ob Alena es schafft, wieder in ihre Zeit zurückzukehren, und ob sie es überhaupt noch möchte.
   
Die eigentliche Hauptfigur ist die junge Mirte, mit der sich ein junger Leser gut identifizieren kann und das Leben in der mittelalterlichen Stadt eintauchen kann. Für ein Mädchen des Mittelalters ist sie sehr selbstbewusst.
Laurens macht eigentlich die größte Entwicklung durch, sowohl in seinem Verhalten zu Mirte, wie auch vom Abwenden vom Aberglauben bis zum Vertrauen in Alenas Geschichte. Alena teilt den beiden immer wieder Zukunftswissen mit.
 . 
Für junge Leser ist dieser Roman eine unterhaltsame Möglichkeit, das mittelalterliche Leben und die damaligen Sichtweisen kennenzulernen. Es ist eher ein historischer Roman als eine Fantasygeschichte. Die Identifikationsfiguren für dieses Alter sind eindeutig die mittelalterlichen Kinder Mirte und Laurens.
Als erwachsener Leser tut man sich dagegen doch eher schwer. Die Figur der Zeitreisenden Alena hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Für den erwachsenen Leser entbehrt die Geschichte doch letztendlich der Tiefe. Die Darstellung der Beziehung zwischen Alena und dem Ratsherren war sehr flach und voller Klischees, der Plot doch sehr vorhersehbar und das Ende des Buches hochgradig trivial.

Resümee: Ein netter Schmöker für junge Leser, für Jugendliche und Erwachsene doch etwas oberflächlich.





Donnerstag, 29. November 2012

beauty is where you find it # 42/12


Kuschelig? Das ist das heutige Fotothema, das Nic von Luziapimpinella ausgeheckt hat . Wann höre ich dieses Wort jedes Mal? Wenn ich in der Innenstadt unterwegs bin, wenn ich im Aufzug des Parkhauses stehe, wenn ich im Café sitze, wenn ich durch Läden bummele, wenn ich interessiert in ein Schaufenster schaue und plötzlich merke, dass irgendjemand wieder ganz gedankenverloren (und gelegentlich ohne bei mir zu fragen, ob das in Ordnung geht) seine Hand in die Locken meines Hundes gleiten läßt. "Oooooch ist der kuschelig!!! Jööööh!"
Gottseidank liebt der kuschelige Lockenhund das Kraulen der Menschen, die sich dann dabei vollkommen entspannen und locker plaudern. Leute, ihr habt Glück, das Kuschelmonster ist ausgebildeter Therapiehund.


Eigentlich wollte ich ja gar nicht schon wieder meinen Hund fotografieren...
Der Kuschelkatzenausgleich folgt sofort:


Dann bin ich ja gespannt, was es sonst noch so Kuscheliges bei Luziapimpinella zu sehen gibt!

Sonntag, 25. November 2012

Sonntagsmusik

Diese Sonntagsmusik habe ich diesmal ganz speziell für meine liebe, eigenwillige mittlere Tochter herausgesucht. Warum? Weil ihre Eltern ihr etwas Gutes tun wollten, hat sie Cellospielen gelernt (und es dann doch irgendwann verdrossen in die Ecke geschoben - wo es immernoch steht, übrigens..). Weil sie einen schwedischen Vornamen hat und ein bisschen Schwedisch gelernt hat. Und weil wir alle gerade ganz besonders feste an sie denken!

   Schwedisch - Cello - und eigenwillig? 
Linnea Olsson


Ich hoffe, allen anderen macht dieses tolle Musikvideo auch Spaß auf noch mehr Musik von Linnea Olsson

Samstag, 24. November 2012

Himmelsbilder

Wer sagt eigentlich, dass nicht auch der graue Himmel seine schöne Seiten hat? Es gibt Wege, die gehe ich am liebsten bei Nebel oder Hochnebel. Zum Beispiel diesen:


Diese Woche präsentierte aber auch Sonnenuntergangsgemälde.


Ein schönes Wochenende!

Freitag, 23. November 2012

FFF FotoFrageFreitag


Graugraugrau war diese Woche. Die dicke Hochnebeldecke liegt dick und schwer über uns. Dann will ich mal schauen, ob Steffi an diesen Freitag ein paar lustige bunte Fragen gestellt hat.


 1 Und jetzt?
Fleißig habe ich Birkenäste gesammelt, mir schwebte eine Deko-Idee für den Advent vor. So - und nun soll ich sie umsetzen...Hhm.  Momentan bin ich noch beim Entwurf... Vorschläge von Euch?


2 Erkenntnis der Woche?
Ich sollte das Auto stehen lassen.
In Richtung Stadt bauen sich Barrieren aus Staus und Baustellen auf. In der Stadt selber gibt es keinerlei Parkplätze, die ganze Schweiz kauft aufgrund des tollen Wechselkurses offenbar grenznah bei uns ein. (Vielleicht sollte ich mich in den Zug setzen und in Zürich shoppen gehen. Dort ist  es gewiss menschenleer...) 


3 Gefreut wie Bolle?
Herbstdeko ist köstlich, also vor allem diese Kürbissorte hier, die bislang als Dekoration diente! Bald ist Platz für den Adventsschmuck..

Eigentlich wollte ich mich über etwas ganz anderes freuen - aber:

4 Schief gegangen?
Meine Wette, dass unser amerikanischer Familienzuwachs am Donnerstag dieser Woche zur Welt kommt.
Pünktlich zu Thanksgiving in USA, ein schönes Datum. Naja, also weiter warten...


5 Ohne geht der Tag nicht los?
Jeden Morgen derselbe Blick: "Auf, auf, die Pflicht ruft!" 


Viele weitere Antworten auf die Fotofrage des Freitags findet Ihr auf Steffis Blog

Donnerstag, 22. November 2012

beauty is where you find it # 41/12



Die größte Offenbarung ist die Stille.
Lao Tse

Nic's heutiges Fotothema ist die  "Ruhe / Calmness". Okaaaay... Irgendwie ist es bei uns momentan alles andere als ruhig, aber es täte bestimmt allen gut, etwas durchzuschnaufen. Versuchen wir es einmal! 
Wenn ich die Augen schließe und an Ruhe, Gelassenheit, Stille denke, fallen mir gleich zwei Orte ein, die ich damit verknüpfe. Zum einen ist es der See, dessen kiesiges Ufer nur wenige Minuten entfernt ist. Natürlich kenne ich ihn auch, wenn er tiefgrün grollt und  im Sturm mit hohen Wellen an das Ufer prescht. Sehr eindrucksvoll und wild! Aber am kraftvollsten finde ich ihn, wenn er einfach glatt und still vor mir liegt. So wie hier als sich gerade die Nebelwolken mal gehoben haben und sich die Novembersonne zeigte. Selbst die Wasservögel waren ruhig und schlummerten noch. 


Ruhe und Stille empfinde ich auch in den Bergen - ganz oben, wo kein Verkehrslärm mehr hinaufdringt.
Dort ist man ganz eins mit sich und der Natur.


Und dann wird auch der alleraufmerksamste und bellfreudigste Wachhund gaaaanz ruhig und vollkommen tiefenentspannt.

Jetzt aber wieder Augen auf, denn ich bin ganz gespannt auf die ruhigen Fotomomente, die sich auf Nic's Blog "Luziapimpinella" versammelt haben.

Samstag, 17. November 2012

Himmelsbilder

Eigentlich hatten wir in der letzten Woche nur einen einzigen "Lichtblick" - nur an einem einzigen Nachmittag durchbrach die Sonne die dicke Hochnebeldecke. Dann konnte man sehen, dass da oben ganz schön viel los war.


Ansonsten herrscht nur dristes Grau, wenn man nach oben blickt. Das reicht, um ab und zu ein paar Fotoexperimente vor grauem Hintergrund mit der kleinen Automatikkamera zu machen, so zum Spaß.



Freitag, 16. November 2012

FFF - Fotofragefreitag

 Die Fragen des heutigen Freitags sind besonders kniffelig, weil ich sie erst recht spät gestern abend erfahren habe. Aber ich versuche es einfach mal.

1 Weihnachten?
Weihnachten? Oh...äh...irgendwie ist Weihnachten noch eeeewig lang hin... Jedenfalls bin ich noch nicht in Adventsstimmung. Die Natur sagt immernoch "Goldener Herbst"...


2 Was soll jeder wissen?
Wieviele Flugzeuge im äußersten Südwesten Deutschlands herumkreisen, um dann in Zürich zu landen.


3 Ein einfacher Deko-Tipp?
Sternenkette nähen.


4 Tolles Geschenk?
Oh, das kann ich noch nicht fotografieren. Das soll um die Zeit von Thanksgiving auf die Welt kommen.


5 Macht dich sooo glücklich?
Dass sich die Experimentierfreude und künstlerische Neigung in unserer Familie genetisch so durchsetzem :-)


Steffi sammelt die Antworten auf die Freitagsfragen auf Ihrem Blog  






Donnerstag, 15. November 2012

beauty is where you find it # 40/12


Das Thema Grün hatten wir eigentlich in dieser Fotochallenge schon einmal im März. Aber warum nicht? Im Herbst, wenn man von Gold-, Rot- und Brauntönen umgeben ist,  fühlt sich das Grün doch etwas anders an, als im Frühjahr. 
Die grünen Blätter verabschieden sich (beides sind Feigenblätter vom selben Baum).
Das Moos liebt die Feuchtigkeit und Kühle des Herbstes.

Draußen und...

drinnen dekoriert man mit dem Grün.


Noch mehr ins Grün eintauchen könnt Ihr bei Nic von Luziapimpinella.



Mittwoch, 14. November 2012

Die Sonne!

Nachdem der Hochnebel uns mehrere Tage begleitet und auf das Gemüt gedrückt hat, brach heute am Nachmittag ganz unverhofft die Sonne durch. Wie gut, dass man noch mit den Hunden losziehen muss. Bei der Gelegenheit kann man gleich Sonnenstrahlen sammeln. Bei Hochnebel finde ich es am Nachmittag im Wald schon etwas finster, aber heute blitzte die Sonne immer wieder durch die Bäume.


Bis auf zwei einsam ihre Runden trabende Joggerinnen haben der Lockenhund und ich niemanden getroffen. Und es war einfach nur wunderschön, die einsetzende Dämmerung, der Waldgeruch, die unter den Füßen raschelnden Blätter.


Freundlicherweise hat sich das Wild heute anderweitig weitab der Wege beschäftigt.
Rechtzeitig zum Sonnenuntergang kehrten wir heim. 


Diese tollen Spaziergänge muss ich konservieren und die Erinnerung daran heraus kramen, wenn es lausig kalt ist und in Strömen regnet, oder der scharfe eisige Ostwind einsetzt und überall Glatteis lauert.
Tja, dann muss man als Hundebesitzer auch raus. (Nur damit keine Missverständisse aufkommen: als meine Töchter klein waren, wurden sie wetterfest eingepackt und los ging es raus in die Natur....) 
Seid Ihr im Herbst auch gern draußen unterwegs? 

So, morgen werde ich mal Stadtluft schnuppern. 


Montag, 12. November 2012

12 von 12 {im November}

Die zwölf Fotos des zwölften Novembers sind fällig. Dieses Mal präsentiere ich sie mal in anderer Form als sonst. Gestern habe ich Euch ja schon mit einer Vielzahl von Fotos überhäuft.  

Am Morgen sprach der "Wettermän" im Radio davon, dass man am heutigen Montag die verschiedenen Grautöne des Tages unterscheiden lernen könnte. Das habe ich getan und in meine 12 vom 12. November einfließen lassen. Also hieß es ganz regelmäßig die Kamera gen Himmel strecken.

Ich hab das mal als Bild No. 1  gezählt :-)


Mit dem Lockenhund unterwegs, Folgen des gestrigen Dauerregens begutachtet, den Miniguglhupf mit sündigem Puderzucker genossen, die Sünde im Fitnesstraining wieder abgearbeitet, Einkaufen... 

Adventsvorbereitungen, Buchpost, im Haushalt herumwuseln, Abendrunde mit den anderen beiden Hunden, Blumen finden, Kürbispüree an Lamm zubereiten.

So und jetzt schaue ich mal bei Frau Kännchen was bei all den anderen heute so los war.


Sonntag, 11. November 2012

Take a stroll {November}

Nunmehr schon der elfte Teil der "Strollology" (Promenadologie). Wer hier schon einmal herein geschaut hat, kennt das Prinzip: Gleicher Ort, gleiche Tageszeit, einen Monat später.
Wer einmal den Ort über den Jahreslauf hindurch anschauen will kann dies HIER tun.

Heute hatten wir ja Dauerregen, aber Ende der letzten Woche hing der Nebel über uns. Der kann hier aber lokal unterschiedlich ausgeprägt sein, an manchen Orten hebt er sich weit schneller als an nicht weit entfernten. "No risk, no fun" dachte ich, packte den Lockenhund und die Kamera ins Auto und verließ den Nebelort. Eine Viertelstunde später konnten wir unsere Fotos für diese Seite im herrlichsten Sonnenschein schießen. Das ist halt November...


Waren nicht Linien das Thema der letzten Fotochallenge am Donnerstag?



  Rinde einer Platane


Manche Bäume bieten schon eine Blick auf ihre tolle Gestalt, andere verschwenden sich noch im herrlichsten Gold.



Im Laub des Ginkgobaumes könnte ich baden!



Die Herbstfärbung der Nadeln des Metasequoia 

 Spuren des lockigen schwarzen Monsters, das nicht auf das ritualisierte Bad verzichten wollte. 




Das war jetzt aber wirklich eher ein "goldener November", oder?